{"id":11860,"date":"2022-06-03T13:12:53","date_gmt":"2022-06-03T11:12:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.geradezu.de\/?p=11860"},"modified":"2022-06-09T07:54:49","modified_gmt":"2022-06-09T05:54:49","slug":"kubrick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.geradezu.de\/?p=11860","title":{"rendered":"Kubrick"},"content":{"rendered":"<p>Nur 13 Spielfilme brachte er auf die Leinwand. Jeder zog unterschiedliche Reaktionen nach sich und bildete Fangemeinschaften, die bis heute unter Cineasten fortleben. Was hei\u00dft schon \u201enur\u201c bei einem Filmgenie, wie es der 1999 verstorbene Stanley Kubrick war? Alle Filme von\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Kubrick<\/span>\u00a0basieren auf literarischen Vorlagen. Wenn\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Kubrick<\/span>\u00a0zum B\u00fccherregal ging, konnte daraus Jahre sp\u00e4ter ein filmischer Geniestreich erwachsen. Vieles von\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Kubrick<\/span> ist noch sehr gegenw\u00e4rtig in seinen Filmen. Raffinierte Bildkompositionen, ein unverwechselbarer Stil und gigantische optische Effekte, die er vor dem Computerzeitalter und dem Animationskino auf die Leinwand brachte, schrieben Filmgeschichte. Erstaunlicherweise haben sie ihre Wucht und Einmaligkeit bis heute bewahrt.\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Kubrick<\/span>\u00a0hat seine Filme gern in zwei zentrale Abschnitte unterteilt, erst der Aufstieg einer Figur, dann deren unaufhaltsamer Abstieg. Wahnsinn und Entfremdung am Endpunkt eine Talfahrt, zu der\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Kubrick<\/span>\u00a0seine Zuschauer mitnahm. Dazu passt auch die Bildf\u00fchrung von\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Kubrick<\/span>. Die Kamera in\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Kubrick-Filmen<\/span>\u00a0bewegt sich oft r\u00fcckw\u00e4rts, dadurch entsteht der Eindruck, seine Figuren werden in ein unaufhaltsames Schicksal gezogen. Nat\u00fcrlich war auch die Musik seiner Filme legend\u00e4r. Beethoven und andere Klassiker in\u00a0<span class=\"hiddenGrammarError\">&#8218;Uhrwerk Orange&#8216;<\/span>\u00a0oder Schubert und H\u00e4ndel in &#8218;Barry\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Lyndon&#8216;.<\/span> Nicht zu vergessen der Ausklang von &#8218;Full Metal Jacket&#8216; mit Paint Black von den Rolling Stones und der Neut\u00f6ner <span class=\"hiddenSpellError\">Gy\u00f6rgy<\/span>\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Ligeti<\/span>\u00a0in\u00a0<span class=\"hiddenGrammarError\">&#8218;2001&#8216;<\/span>. Und diese trostlosen Orte! Ob der Sch\u00fctzengraben in &#8218;Wege zum Ruhm&#8216; oder der Steinbruch in &#8218;Spartacus&#8216;,\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Kubricks<\/span>\u00a0Orte konnten roh und erbarmungslos sein.<\/p>\n<figure id=\"attachment_11954\" aria-describedby=\"caption-attachment-11954\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-11954\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/LB-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/LB-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/LB-300x169.png 300w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/LB-768x432.png 768w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/LB.png 1350w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-11954\" class=\"wp-caption-text\"><span data-offset-key=\"cnmd-2-0\"><span class=\"hiddenSpellError\">Lentulus<\/span>\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Batiatus <\/span><\/span>n\u00e4hert sich dem Steinbruch. Spartacus<\/figcaption><\/figure>\n<p>Was f\u00fcr Eindr\u00fccke, wenn\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Kubrick-Bilder<\/span>\u00a0mit der Musik verschmelzen. Die futuristischen Raumschiffe in\u00a0<span class=\"hiddenGrammarError\">&#8218;2001&#8216;<\/span> zu den Kl\u00e4ngen eines Wiener Walzers, Rossinis Ouvert\u00fcre zur &#8218;Diebischen Elster&#8216; untermalt eine Gewaltorgie in <span class=\"hiddenGrammarError\">&#8218;Uhrwerk Orange&#8216;<\/span>. Die atomare Apokalypse in &#8218;Dr. Seltsam&#8216; wird durch die einschmeichelnde Stimme von Vera Lynn begleitet.\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Ligetis<\/span>\u00a0Requiem erklingt in\u00a0<span class=\"hiddenGrammarError\">&#8218;2001&#8216;<\/span>\u00a0bedrohlich, sobald der schwarze Monolith auftaucht, den die Affenmenschen der Urzeit so einfach und neugierig ber\u00fchren wie Tausende Jahre sp\u00e4ter die Wissenschaftler der Raumstation. Wer k\u00f6nnte den Klang von Schuberts Klaviertrio Nr. 2 vergessen, w\u00e4hrend sich in v\u00f6lliger Harmonie und wie in Zeitlupe Ryan O\u2019Neal der Sch\u00f6nheit von Marisa\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Berenson<\/span> n\u00e4hert? Ein H\u00f6hepunkt von &#8218;Barry Lyndon&#8216;. Diametral zur brutalen Kriegshandlung das Lied &#8218;Der treue Husar&#8216; aus &#8218;Wege zum Ruhm&#8216;, welches am Ende des Films und vor dem n\u00e4chsten Gemetzel von Kubricks k\u00fcnftiger Ehefrau Christiane Harlan geboten wird. Ein unschuldiges Volkslied von einer ver\u00e4ngstigten jungen Frau gesungen als Gegensatz zur Rohheit des Krieges, w\u00e4hrend die Kamera \u00fcber verbrauchte wie leere Soldatengesichter f\u00e4hrt, auf die der Tod wartet. Aus Gejohle werden Tr\u00e4nen und Endzeit. Das konnte Kubrick wie kein anderer ohne einen Anflug von Sentimentalit\u00e4t. Das vielleicht gr\u00f6\u00dfte Bild der gesamten Filmgeschichte ist gar nicht in Worte zu fassen und sollte nur von gro\u00dfer Kinoleinwand prangen. Es stammt nat\u00fcrlich von <span class=\"hiddenSpellError\">Kubrick<\/span>. Befreit von Raum und Zeit, monumental und triumphal kommt die Schlussszene aus\u00a0<span class=\"hiddenGrammarError\">&#8218;2001&#8216;<\/span>\u00a0auf uns zu. Zur gigantischen Musik von Richard\u00a0<span class=\"hiddenGrammarError\">Strau\u00df<\/span> &#8218;<span class=\"hiddenGrammarError\">Also<\/span> sprach Zarathustra&#8216;, f\u00e4hrt die Kamera in das Schwarz des Monolithen, um dann im Weltraum aufzutauchen, und da kommt er in einem Zeitma\u00df der Unendlichkeit zwischen Planeten und Raumschiffen hervor, der F\u00f6tus im All mit seinen stahlblauen Augen. Nie war Kino gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n<figure id=\"attachment_11912\" aria-describedby=\"caption-attachment-11912\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-11912\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Lied-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Lied-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Lied-300x169.png 300w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Lied-768x432.png 768w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Lied-1536x864.png 1536w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Lied.png 1627w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-11912\" class=\"wp-caption-text\">Vor dem Gemetzel die Traurigkeit. Wege zum Ruhm (Christine Harlan, sp\u00e4ter Christine Kubrick.)<\/figcaption><\/figure>\n<p><span data-offset-key=\"1j82n-0-0\">Niemand kann das Werk von Kubrick final erkl\u00e4ren oder ausloten. An einer Kubrick-Analyse kann man sich nur verheben. Hier soll so etwas auch nicht im Ansatz versucht werden. Nur ein bisschen Lust auf Kubrick-Filme, die sollte wieder angefacht werden. Was noch? Wenden wir uns chronologisch den Werken von Kubrick zu. &#8218;Furcht und Begierde&#8216; (1953), &#8218;Der Tiger von New York&#8216; (1955) und &#8218;Die Rechnung ging nicht auf&#8216; (1956) waren noch Testl\u00e4ufe f\u00fcr den <\/span><span id=\"decorator-corrected-entity-id-70\" data-entity-key=\"70\" data-offset-key=\"1j82n-1-0\"><span data-offset-key=\"1j82n-1-0\">Filmemacher<\/span><\/span><span data-offset-key=\"1j82n-2-0\"> und Regisseur Stanley Kubrick. Dann der erste vernehmliche Paukenschlag von Kubrick.<strong> &#8218;Wege zum Ruhm&#8216;<\/strong> von <\/span><span id=\"decorator-corrected-entity-id-72\" data-entity-key=\"72\" data-offset-key=\"1j82n-3-0\"><span data-offset-key=\"1j82n-3-0\">1957, liefert<\/span><\/span><span data-offset-key=\"1j82n-4-0\"> eine ewige und immer wiederkehrende Geschichte. Ruhms\u00fcchtige und ordensgeile Gener\u00e4le verheizen Soldaten bei Unm\u00f6glichkeiten und schieben ihnen den schwarzen Peter zu, wenn ihr Spiel nicht aufgeht. Kubrick zeigt die Gegens\u00e4tze von oben und unten. W\u00e4hrend sich die Gener\u00e4le in edlen Schl\u00f6ssern feine Speisen servieren lassen, fliegt die Kamera \u00fcber Sch\u00fctzengr\u00e4ben, wo Massen an Menschen wie Tiere in Dreck und N\u00e4sse auf das Abschlachten warten. In Zeiten eines Krieges erscheint uns &#8218;Wege zum Ruhm&#8216; aktueller denn je. Das Verrecken f\u00fcr Volk und Vaterland in den Sch\u00fctzengr\u00e4ben des 1. Weltkriegs ist seltener so eindringlich gefilmt worden.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In <strong>&#8218;Spartacus&#8216;<\/strong> von 1960 bietet uns\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Kubrick<\/span>\u00a0eine Art Fresko von gigantischen optischen und historischen Ausma\u00dfen. Kein billiger Sandalenfilm. Noch heute ein au\u00dfergew\u00f6hnlicher Streifen, der nat\u00fcrlich im Vergleich mit Filmen wie \u201aGladiator\u2018 veraltet wirken muss, es in einigen Passagen auch ist. Noch heute ist\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Kubrick<\/span>\u00a0daf\u00fcr zu loben, dass er der Geschichte kein damals \u00fcbliches Happy End gab. Erstaunlich frisch wirken immer noch die Kampfszenen. In Erinnerung bleiben die schauspielerischen Leistungen. Kirk Douglas bew\u00e4ltigt den Spartacus gut. Die wohl bedeutendsten Schauspieler der englischen Geschichte, Laurence Olivier und Charles\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Laughton<\/span> bieten sich eine Art Schauspielduell. Die eisige K\u00e4lte des Machtmenschen Crassus (Laurence Olivier) und die Ironie des Senators Gracchus (Charles\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Laughton<\/span>) sind sehenswert. Aber beide werden in diesem Film von Peter\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Ustinov<\/span>\u00a0\u00fcberstrahlt, der als\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Lentulus<\/span>\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Batiatus<\/span>, jede Szene beherrscht, die er betritt. Seine Rolle ist mit viel Witz und Humor ausgestattet, was bei dem Besitzer einer Gladiatorenschule nicht unbedingt auf der Hand liegt.\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Ustinov<\/span>\u00a0ist jedenfalls in seinem Element und bekam ein Jahr sp\u00e4ter f\u00fcr seine Darbietung einen Oscar.<\/p>\n<figure id=\"attachment_11922\" aria-describedby=\"caption-attachment-11922\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-11922\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/L-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/L-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/L-300x169.png 300w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/L-768x432.png 768w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/L.png 1489w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-11922\" class=\"wp-caption-text\">Unappetitliche Herren mit Manieren und guten Anz\u00fcgen. Peter Sellers und James Mason in &#8218;Lolita&#8216;.<\/figcaption><\/figure>\n<p><span data-offset-key=\"cnmd-4-0\"><strong> <span class=\"hiddenGrammarError\">&#8218;Lolita&#8216;<\/span>\u00a0<\/strong>von 1962 f\u00e4ngt frivol an. Im Vorspann steckt James\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Mason<\/span>\u00a0der kommenden Lolita\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Watteb\u00e4uschchen<\/span>\u00a0zwischen die Zehen und lackiert ihr die N\u00e4gel. Das puritanische Amerika war merkw\u00fcrdigerweise nicht auf den Barrikaden, sie haben\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Kubricks<\/span>\u00a0Anspielung nicht verstanden. (Hitchcock sollte zu der Zeit noch die Kamerafahrt auf ein Bidet verboten werden.) James\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Masons<\/span>\u00a0erster Blick auf die Stieftochter w\u00e4hrend der Gartenbesichtigung l\u00e4sst alles ahnen, was da noch kommen wird. Bald schickt\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Mason<\/span> Bonbons, dabei bleibt es nicht. Nabokovs ber\u00fchmtester Roman ist schwer verfilmbar. Das Buch wurde bei seiner Ver\u00f6ffentlichung stark angegriffen. Es gab regelrechte Zeitungskriege um den Roman. Was f\u00fcr die einen Kunst, das war f\u00fcr andere Pornografie und perverser Schund. Bei einem Thema wie Stiefvater f\u00e4ngt Verh\u00e4ltnis mit Stieftochter an, ahnt man die Debatte. Kubrick hat den Stoff geschafft und ist dabei in keine schmutzige Falle getappt. Was er vor allem seinen Schauspielern zu verdanken hat. Mit Sue Lyon, Shelly Winters, James Mason und Peter Sellers stand ihm ein grandioses Quartett zur Seite.<\/span><\/p>\n<p><span data-offset-key=\"cnmd-4-0\">1964 dann die teuflische Satire <strong>&#8218;Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben&#8216;<\/strong>. Die Betankung eines Atombombers in der Luft wirkt wie ein Paarungsakt. Am Ende wachsen Atompilze. Vorher erleben wir den grandiosen Georg C. Scott als General\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Thurgudson<\/span> beim zwanghaften Kaugummikauen, neben ihm agieren von den Ereignissen v\u00f6llig \u00fcberforderte Entscheidungstr\u00e4ger. Die wirken im Angesicht der Apokalypse in ihren Uniformen und Anz\u00fcgen wie herausgeputzte Kinder und werden von <span class=\"hiddenSpellError\">Kubrick<\/span> als aufgeblasene Maulhelden entlarvt. Der Film reiht viele komische Darbietungen aneinander. Peter Sellers gleich in drei Rollen, ihm ebenb\u00fcrtig George C. Scott. Hinter dem Lachen zeigt uns der Film den Wahnsinn der Menschheit. Wir sind es selbst, die eine angeblich perfekte Technologie erschaffen und nach unserer Logik benutzen, die dann in ein katastrophales Ergebnis f\u00fchrt. Dieses Ergebnis sieht im Film so aus: Die nukleare Abschreckung der USA und die russische Antwort darauf, deren \u201eWeltvernichtungsmaschine\u201c, funktionieren genau wie vom Menschen erdacht und zerst\u00f6ren das Leben auf der Erde.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_11915\" aria-describedby=\"caption-attachment-11915\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-11915\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Dr.Seltsam-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Dr.Seltsam-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Dr.Seltsam-300x169.png 300w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Dr.Seltsam-768x432.png 768w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Dr.Seltsam.png 1457w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-11915\" class=\"wp-caption-text\">Nach der Weltvernichtung will der n\u00e4chste Krieg gut vorbereitet sein. Dr. Seltsam (Peter Sellers)<\/figcaption><\/figure>\n<p><span data-offset-key=\"cnmd-4-0\"> Unverzichtbar die Legende<strong> &#8218;2001: Odyssee im Weltraum&#8216;<\/strong> von 1968. Der Vorspann ein Wagnis, drei Minuten bleibt die Leinwand schwarz, nur die Musik von Richard Strau\u00df. Wir sind tats\u00e4chlich am Beginn, es werden die Sterne erst geboren. Aus diesem Dunkel gibt es kein Entkommen, im Anfang schon das Ende. Bis heute wei\u00df man nach Ansicht des Films nicht, worum es wirklich geht und betritt das Reich der Spekulation. Leichte Kost sieht anders aus. Aber warum sollen Zuschauer es immer leicht haben? Man wei\u00df instinktiv, dass man einen der gr\u00f6\u00dften Filme aller Zeiten gesehen und erlebt hat. Erkl\u00e4ren kann man es aber nicht. Der ber\u00fchmte Filmkritiker Roger Ebert hatte nach dreimaliger Ansicht die vielleicht passendste Erkl\u00e4rung: <em>\u201e2001: A Space\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Odyssey<\/span>\u00a0ist eine philosophische Aussage \u00fcber den Platz des Menschen im Universum.\u201c<\/em> Besser l\u00e4sst es sich wohl kaum treffen. Der Film bezieht seine Wirkung von einer genialen Mixtur aus Musik, Bildern und Effekten, die bis heute atemberaubend wirken und sogar in unserem Computerzeitalter bestehen.\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Kubrick<\/span> hatte daf\u00fcr keine Computer verf\u00fcgbar oder n\u00f6tig. Der Film besitzt eigentlich keine erkennbare Handlung, er ist eher auf der Suche und geht dabei auf einen gewaltigen Trip. Und immer wieder der Monolith. Vieles entzieht sich jeder Kategorisierung und Wertung. Nur eines ist klar, Begriffe wie Geniestreich und Meisterwerk sind bei diesem Film noch untertrieben. Warum? Schauen Sie ihn sich an und urteilen bitte selbst.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_11903\" aria-describedby=\"caption-attachment-11903\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-11903\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/K1-2001-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/K1-2001-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/K1-2001-300x169.png 300w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/K1-2001-768x432.png 768w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/K1-2001.png 1296w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-11903\" class=\"wp-caption-text\">Ein Knochen am Beginn des gewagtesten Bildschnitts der Kinogeschichte. 2001: Odyssee im Weltraum<\/figcaption><\/figure>\n<p><span data-offset-key=\"cnmd-4-0\">Das 1971 entstandene Werk <strong>&#8218;Uhrwerk Orange&#8216;<\/strong> ist eine Gewaltorgie mit dystopischer Story. Beeindruckende Sequenzen und gewaltige Musik durchziehen den Film, der in vielen Kreisen l\u00e4ngst Kultstatus genie\u00dft. Die Romanvorlage stammt von Anthony Burgess. Der Schreiber dieser Zeilen gesteht es ein, mit diesem Film wie mit dem Buch konnte er nie etwas anfangen. Die gro\u00dfartige Musik hat daran nichts ge\u00e4ndert. In <strong>&#8218;Barry\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Lyndon<\/span>&#8218;<\/strong> von 1975 bekommt der Zuschauer ein Gef\u00fchl, als w\u00fcrde er in ein Gem\u00e4lde aufgesogen werden. Welche Farben, welche Pracht. Der Film spielt in der Zeit des Siebenj\u00e4hrigen Krieges und zeigt uns das Leben, den Aufstieg und Fall eines Mannes zwischen Liebe, Betrug, Gl\u00fccksspiel, Fahnenflucht, Duellen, Gl\u00fcck und Ungl\u00fcck. Der\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Kubrick-Film<\/span>, der heute vielleicht am wenigsten fesselt, obwohl die pr\u00e4chtigen Bildfluten faszinieren. Zu fern und zu erhaben wirkt die Geschichte, die extrem ruhig erz\u00e4hlt wird. Geschmackssache.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Zwei Besessene des Films unter sich. Jack Nicholson in Hochform und mit einer au\u00dferordentlichen Performance war f\u00fcr\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Kubrick<\/span> ein kongenialer Partner und liefert auch deshalb eine seiner gr\u00f6\u00dften Darstellungen ab. Wenn der VW-K\u00e4fer der Familie von Jack <span class=\"hiddenSpellError\">Torrance<\/span>\u00a0in <strong>&#8218;<span class=\"hiddenSpellError\">Shining&#8216;<\/span><\/strong>\u00a0aus dem Jahr 1980 die Fahrt zum\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Overlook-Hotel<\/span>\u00a0aufnimmt, kommt die Angst auf leisen Sohlen, aber sp\u00fcrbar. Von ganz oben gefilmt, begleiten wir die dreik\u00f6pfige Familie Richtung Grauen. Ein unaufh\u00f6rliches Vorw\u00e4rtsdr\u00e4ngen in ein unweigerliches Schicksal. Was f\u00fcr eine Kamerafahrt! Dazu Musik von\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Hector<\/span>\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Berlioz<\/span>. Jack Nicholson\/<span class=\"hiddenSpellError\">Torrance<\/span> h\u00fctet \u00fcber den Winter das leere Hotel und schreibt ein Buch, nur seine Frau und sein kleiner Sohn Danny sind in unwirklicher Umgebung dabei. Danny besitzt noch die fatale Gabe, das \u201eZweite Gesicht\u201c (Shining) zu besitzen und wird deswegen von unheilvollen Visionen geplagt. Die Ger\u00e4usche, die sein Dreirad beim \u00dcberrollen von Parkett und Teppichen machen, gehen den Zuschauern ins Mark. Jack trinkt derweil, unterh\u00e4lt sich zuvorkommend mit Toten und wirft monoton einen Baseball an die Wand und starrt auf das Modell eines Labyrinths. Aber schreibt er auch? Wer konnte je Wahnsinn realistischer darbieten als Jack Nicholson? Als seine Ehefrau Jacks Manuskript entdeckt und einen Blick auf wohl tausend Seiten wirft, ist sie allerdings fassungslos. Alle Seiten beschrieben. Zeile um Zeile, Seite um Seite, Kiste um Kiste immer nur ein Satz: <em>\u201eA <span class=\"hiddenSpellError\">work<\/span>\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">and<\/span>\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">no<\/span>\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">play<\/span>\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">makes<\/span>\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">jack<\/span>\u00a0a\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">dull<\/span>\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">boy<\/span>.\u201c<\/em> Jack wird demn\u00e4chst die Schreibmaschine mit der Axt tauschen.\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Kubricks<\/span> Kamerafahrten, die klaustrophobische Atmosph\u00e4re, das \u201eZweite Gesicht\u201c, alles steuert aufs Verderben zu und ins Labyrinth hinein.<\/p>\n<figure id=\"attachment_11914\" aria-describedby=\"caption-attachment-11914\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-11914\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Dreirad-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Dreirad-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Dreirad-300x169.png 300w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Dreirad-768x432.png 768w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Dreirad.png 1302w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-11914\" class=\"wp-caption-text\">Bedrohliche T\u00f6ne von einem Dreirad. Shining<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>&#8218;Full Metal Jacket&#8216;<\/strong> aus dem Jahr 1987 warf die Frage nach dem ultimativen Vietnam Film erneut auf. Konnte es nach &#8218;Apokalypse <span class=\"hiddenSpellError\">Now&#8216;<\/span>\u00a0\u00fcberhaupt noch einen geben? Eher nicht. Der zweite Teil von\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Kubricks<\/span>\u00a0Vietnam-Epos, der in Vietnam spielt, ist in weiten Teilen l\u00e4ngst vergessen. Aber was\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Kubrick<\/span> in Teil eins bot, hat Kinogeschichte geschrieben. Erz\u00e4hlt wird die Geschichte einer Gruppe von Marineinfanteristen, die ihre Grundausbildung absolvieren. Der Ausbilder ist ein br\u00fcllender Sadist und \u00fcbler Schleifer, mit einem hasserf\u00fcllten Auge auf einen \u00fcbergewichtigen und etwas trotteligen Soldaten, den er bald nur noch \u201ePaula\u201c nennt und st\u00e4ndig dem\u00fctigt. Paula kann wenig, aber erschreckend gut schie\u00dfen, was die Katastrophe vorzeichnet, die auf einer Armeetoilette ihren H\u00f6hepunkt erreicht. Den Ausbilder spielt Lee\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Ermey<\/span>, der einst als\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Staff<\/span>\u00a0Sergeants mit dem Marinecorps selber am Vietnamkrieg teilnahm.\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Ermey<\/span>\u00a0kam sp\u00e4t zur Schauspielerei. Die Rolle des Ausbilders war die seines Lebens. Er allein lohnt den ganzen Film. Anteil daran auch der Schauspieler Vince D&#8216;<span class=\"hiddenSpellError\">Onofrio<\/span> als dicklicher Soldat \u201ePaula\u201c. Beide liefern die besten Leistungen des Films. Von ihrem Ausfall zur Halbzeit erholt sich der Film nicht mehr. Viel zu einpr\u00e4gsam blieb den Zuschauern der famose Lee <span class=\"hiddenSpellError\">Ermey<\/span>\u00a0als\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Gunnery<\/span>\u00a0Sergeant\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Hartman<\/span> im Kopf kleben. Daran gemessen, musste alles scheitern, was im Film sp\u00e4ter noch kam. Selbst der gnadenlose Kampf mit der Scharfsch\u00fctzin des Vietcong.<\/p>\n<p>Am Ende von\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Kubricks<\/span> Arbeit und unmittelbar vor seinem Tod noch fertiggestellt, etwas, dass sein Werk nicht mehr bereicherte. Nach Arthur Schnitzlers Traumnovelle brachte er 1999 <strong>&#8218;<span class=\"hiddenSpellError\">Eyes<\/span>\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Wide<\/span>\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Shut&#8216;<\/span><\/strong>\u00a0heraus. F\u00fcr\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Kubrick<\/span> eher ungew\u00f6hnlich, setze er mehr auf Stars als auf Schauspieler. Das damals prominente <span class=\"hiddenSpellError\">Schauspieler-Ehepaar<\/span> Nicole Kidman und Tom Cruise spielte die Hauptrollen. Die sexuellen Andeutungen und Verschachtelungen wirken eher bieder als aufregend, die Story scheint nicht zu funktionieren. In Erinnerung blieb, dass Tom Cruise ein sehr eindimensionaler Schauspieler ist und Nicole Kidman auf der Toilette gute Figur macht. Sp\u00e4ter sprach sie das letzte Drehbuchwort, das <span class=\"hiddenSpellError\">Kubrick<\/span>\u00a0in seinem Arbeitsleben geschrieben und inszeniert hat, <em>\u201eFicken\u201c<\/em>. Das\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">wars<\/span> dann. Auch bei einem Film-Genie darf mal ein Durchl\u00e4ufer dabei sein, der immerhin ein gro\u00dfer kommerzieller Erfolg war. Zu irgendwas m\u00fcssen auch Stars taugen. Schwamm dr\u00fcber. Es bleiben f\u00fcr die Filmgeschichte und f\u00fcr heutige und k\u00fcnftige Zuschauer Kubricks Meisterwerke unvergessen. Etwas f\u00fcr die Ewigkeit.<\/p>\n<figure id=\"attachment_11906\" aria-describedby=\"caption-attachment-11906\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-11906\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/K7-Groester-Film-aller-Zeiten-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/K7-Groester-Film-aller-Zeiten-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/K7-Groester-Film-aller-Zeiten-300x169.png 300w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/K7-Groester-Film-aller-Zeiten-768x432.png 768w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/K7-Groester-Film-aller-Zeiten-1536x864.png 1536w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/K7-Groester-Film-aller-Zeiten.png 1629w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-11906\" class=\"wp-caption-text\">Vielleicht der gr\u00f6\u00dfte Film aller Zeiten? K\u00f6nnte gut sein. Er bleibt schwierig und atemberaubend.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Schreiber dieser Zeilen hat nat\u00fcrlich <span class=\"hiddenSpellError\">Kubrick-Vorlieben<\/span> und h\u00e4lt, wie sehr viele Cineasten in der Tat &#8218;2001: Odyssee im Weltraum&#8216; f\u00fcr einen der gr\u00f6\u00dften Filme aller Zeiten. Pers\u00f6nlicher <span class=\"hiddenSpellError\">Kubrick-Lieblingsfilm<\/span> allerdings &#8218;Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben&#8216;, gefolgt von &#8218;<span class=\"hiddenSpellError\">Shining&#8216;<\/span>. Wenn es um eine Lieblingsszene geht, muss man bei\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Kubrick<\/span> eigentlich passen und zugrunde gehen. Zu \u00fcppig und gigantisch ist die Auswahl. Wenn es dennoch sein soll, dann jene, wo der allm\u00e4chtige Computer <span class=\"hiddenSpellError\">HAL<\/span> in &#8218;2<span class=\"hiddenGrammarError\">001&#8242;<\/span>\u00a0den Satz spricht: <em>\u201eIch verliere den Verstand\u201c<\/em>, um sp\u00e4ter ein Kinderlied singend, bei dem seine Stimme durch Dekonstruktion immer mehr erstirbt, seine Existenz auszuhauchen. (In der Originalversion singt\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">HAL<\/span>\u00a0\u201eDaisy Bell\u201c. In der deutschen Synchronisation \u201eH\u00e4nschen klein\u201c.) K\u00fcnstliche Intelligenz an ihrem Endpunkt, gefilmt 1968.\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Kubrick<\/span>\u00a0war vieles, aber vor allem seiner Zeit voraus.<\/p>\n<figure id=\"attachment_11950\" aria-describedby=\"caption-attachment-11950\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-11950\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/K4-HAL-1-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/K4-HAL-1-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/K4-HAL-1-300x169.png 300w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/K4-HAL-1-768x432.png 768w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/K4-HAL-1.png 1286w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-11950\" class=\"wp-caption-text\">HAL verlischt. 2001: Odyssee im Weltraum.<\/figcaption><\/figure>\n<blockquote><p>Der dauerhafte und letztlich wichtigste Ruf eines Films basiert nicht auf Kritiken, sondern darauf, was die Leute im Laufe der Jahre \u00fcber ihn sagen und wie viel Zuneigung sie ihm entgegenbringen. (Stanley Kubrick)<\/p><\/blockquote>\n<figure id=\"attachment_11948\" aria-describedby=\"caption-attachment-11948\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-11948\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2001-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2001-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2001-300x169.png 300w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2001-768x432.png 768w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2001.png 1445w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-11948\" class=\"wp-caption-text\">Anfang im Ende? 2001: Odyssee im Weltraum<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>*S\u00e4mtliche verwendeten Bilder im Text entstamme Screenshots von Kubrick-Filmen.<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"><em>*Titelbild: Stanley Kubrick bei der Arbeit. (Screenshot aus TV-Doku von ARTE \u00fcber Kubrick.)<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nur 13 Spielfilme brachte er auf die Leinwand. Jeder zog unterschiedliche Reaktionen nach sich und bildete Fangemeinschaften, die bis heute unter Cineasten fortleben. 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