{"id":13683,"date":"2022-07-15T12:57:03","date_gmt":"2022-07-15T10:57:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.geradezu.de\/?p=13683"},"modified":"2022-07-17T23:19:12","modified_gmt":"2022-07-17T21:19:12","slug":"gauck-hat-gesprochen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.geradezu.de\/?p=13683","title":{"rendered":"Gauck hat gesprochen"},"content":{"rendered":"<p>Schon wieder. Er kann es halt nicht lassen. Da er die Welt nicht erkl\u00e4ren kann, erkl\u00e4rt er auf Nachfrage stets gern sich selbst. Was ihm vielleicht endlich jemand ausreden sollte. Es gelingt ihm n\u00e4mlich bei solchen Betrachtungen grunds\u00e4tzlich nie ein gro\u00dfer Wurf, immer nur ein kleiner Gauck. Eines vorweg. Gauck hat nicht geschossen. Er w\u00fcrde aber schie\u00dfen. Im Ernstfall dann auch auf Menschen, wie er zumindest via Talkshow verk\u00fcndete. So es also hier zum Kampf oder Krieg kommt. <em>\u201eDu sollst\u00a0<span class=\"hiddenGrammarError\">nicht <\/span>t\u00f6ten.\u201c <\/em>War da was, Herr Pfarrer? Zehn Gebote? Vielleicht mal wieder in die Bibel schauen. Man darf wohl von Pfarrern mittlerweile viel bis alles erwarten. Dieser Geistliche bewegt sich geistig weniger auf dem Feld der Deeskalation, sondern eher zwischen Panzerkommandant und Feldprediger. Neu ist militaristisch wallendes Blut bei Gottesm\u00e4nnern freilich nicht. Im 1. wie im 2. Weltkrieg fanden sich immer Herrschaften in der Soutane, die Waffen und das Morden segneten. In den USA gibt es heute Gottesdienstformate, da ist das Mitbringen eines Sturmgewehrs zur Messe heilige Pflicht und der fromme Mann am Altar tr\u00e4gt auch eines, w\u00e4hrend er aus der Bibel s\u00e4uselt. M\u00f6gen Prediger, Ex-Pfarrer oder aktuelle Priester erz\u00e4hlen, was sie wollen. Wenn allerdings jemand aus dieser Gilde schon Bundespr\u00e4sident war und mit \u00fcppigen Pensionszahlungen aus der Staatskasse bis zum Lebensende ein hochsubventioniertes Dasein genie\u00dfen darf, dann ist der Normalb\u00fcrger aufgerufen, doch etwas genauer hinzuh\u00f6ren und die Ohren zu spitzen.<\/p>\n<p><span class=\"hiddenGrammarError\">\u00dcber den Bundespr\u00e4sidenten Gauck ist schnell gesprochen, weil alles offen auf der Hand liegt. Gustav Heinemann war ein gro\u00dfer und bedeutender Bundespr\u00e4sident. Joachim Gauck war das nicht. Gauck stellte den Bundespr\u00e4sidenten dar. Schablone statt Charakter. Staatsschauspiel statt Politik. Historisches Wabern an Stelle von historischer Kenntnis. Oberfl\u00e4chlichkeit statt Tiefe. Selbstbeweihr\u00e4ucherung statt Selbstreflexion. (<\/span>Es empfiehlt sich hierzu nach wie vor die glanzvolle und treffende Kolumne von <span class=\"hiddenSpellError\">Hermann<\/span>\u00a0L.\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Gremliza<\/span>\u00a0aus dem Jahr 2016, die unter dem Titel\u00a0<span class=\"hiddenGrammarError\">\u201e<\/span>Das Ekel vom Bellevue&#8220; erschien und auf YouTube vorhanden. Dort vom Autor h\u00f6chstselbst gelesen. <span class=\"hiddenSpellError\">Gremliza<\/span>, laut \u201aJ\u00fcdische <span class=\"hiddenGrammarError\">Allgemeine<\/span>\u2019 in deren Nachruf <em>\u201eder vielleicht gr\u00f6\u00dfte Journalist des Landes\u201c<\/em>, bedient sich eines konkreten Beispiels und ben\u00f6tigt f\u00fcr die Entlarvung der heuchlerischen Gauck-Fassade 17 Minuten. Nur Gauck selber ist schneller, der muss nur den Mund aufmachen.<span class=\"hiddenGrammarError\">)<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_13692\" aria-describedby=\"caption-attachment-13692\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-13692\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/gauck-e1657875169800.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/gauck-e1657875169800.png 640w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/gauck-e1657875169800-300x169.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13692\" class=\"wp-caption-text\">Wettern gegen den Pazifismus. Ex-Pfarrer, Ex-Bundespr\u00e4sident. Joachim Gauck. (Screenshot: ZDF)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Weil Gauck in einem Satz mehrfach das Wort Freiheit unterbringen konnte, selbst wenn der Anlass dazu \u00fcberhaupt nicht passte, wurde er in Gazetten und Medien die gesamte Amtszeit \u00fcber gefeiert. Nicht von allen, aber von vielen. Ist ein Vergleich mit Gustav Heinemann fair? Er ist notwendig. Dass Gauck im Ernstfall zur Waffe greifen w\u00fcrde und auf Menschen schie\u00dfen, darf er gern erz\u00e4hlen. Der Ernstfall wurde in der Talkshow nicht richtig definiert. Der Moderator schwadronierte irgendetwas vom Angriff auf Berlin, das es dann zu verteidigen gelte. Irgendwie schien Gauck darauf seine Ansicht auszurichten. Wobei der Moderator es konkret h\u00e4tte abfragen sollen. Was bei einem Markus Lanz vielleicht zu viel verlangt. Interessant war noch ein ganz anderer Gauck-Satz. <em>\u201eDer Pazifismus ist ein Ansatz, der nicht zum Guten f\u00fchrt, sondern die Dominanz der B\u00f6sen, der Verbrecher und der Unmenschlichen zementiert.\u201c<\/em> Sagte Herr Bundespr\u00e4sident a. D. Gauck also im ZDF. <span data-offset-key=\"3hdv5-0-0\">Solche gef\u00e4hrliche und dumme Worte sind in Deutschland nicht neu. Am 15. Juni 1983 sprach im Bundestag zu Bonn der damalige CDU-Generalsekret\u00e4r Heiner Gei\u00dfler, zus\u00e4tzlich noch Familienminister in der Regierung Kohl, und sagte w\u00f6rtlich: <em>\u201eDer Pazifismus der <\/em><\/span><em><span id=\"decorator-corrected-entity-id-13\" data-entity-key=\"13\" data-offset-key=\"3hdv5-1-0\">30er-Jahre<\/span>, der sich in seiner gesinnungsethischen Begr\u00fcndung nur wenig von dem unterscheidet, was wir in der Begr\u00fcndung des heutigen Pazifismus zur Kenntnis zu nehmen haben, dieser Pazifismus der <span id=\"decorator-corrected-entity-id-14\" data-entity-key=\"14\" data-offset-key=\"3hdv5-3-0\">30er-Jahre<\/span> hat Auschwitz erst m\u00f6glich gemacht.&#8220; <\/em>Zwei Zitate, eine Geisteshaltung.<\/p>\n<p>Nun jemand das Wort, der es auf GERADEZU schon oft bekommen hat und immer wieder in Erinnerung gebracht werden sollte. Erich Maria Remarque. Manche Dinge kann man gar nicht oft genug wiederholen. Der Autor von \u201eIm Westen nichts Neues\u201c kannte die Herren Gauck und Gei\u00dfler nicht. Wie auch? Aber er kante sein Leben lang den Typus. Im Unterschied zu Gei\u00dfler und Gauck hatte Remarque Krieg in seinen Knochen. Im Alter von 18 Jahre wurde er 1916 wie Millionen Soldaten und halbe Kinder in den Fleischwolf Westfront geworfen. Er erlebte das Abschlachten einer ganzen Generation hautnah im Sch\u00fctzengraben und bei Sturmangriffen. Dem Gemetzel entrann er durch schwere Verwundung. Granatsplitter in Armen und Beinen sowie ein Halsdurchschuss machten ihn milit\u00e4risch dienstuntauglich. Er konnte \u00fcberleben und den gr\u00f6\u00dften Antikriegsroman deutscher Sprache aus eigenem Erleben zu Papier bringen. Daf\u00fcr hassten ihn die Nazis und h\u00e4tten ihn sofort totgeschlagen, wenn sie seiner habhaft geworden w\u00e4ren. Als Ersatz f\u00fcr den Mord warf der braune Abschaum seine B\u00fccher schon 1933 ins Feuer, allerdings in einer ehrenvollen Gesellschaft mit Heinrich Mann, Erich K\u00e4stner, Sigmund Freud, Theodor Wolff, Alfred <span class=\"hiddenSpellError\">Kerr<\/span>, Kurt Tucholsky, Karl Marx und Carl von Ossietzky. 1962 fragt der Theaterkritiker Remarque nach dessen Pazifismus und Antikriegshaltung. Remarque antworte sehr ruhig und gefasst aus der Erfahrung seines Lebens: <em>\u201eDass man gegen den Krieg ist, fand ich ganz selbstverst\u00e4ndlich. Dazu braucht man gar kein Programm. Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg. Bis ich herausfand, dass es welche gibt, die daf\u00fcr sind. Besonders die, die nicht hineingehen m\u00fcssen.\u201c<\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_13699\" aria-describedby=\"caption-attachment-13699\" style=\"width: 591px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-13699\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/remarque-ritratto.webp\" alt=\"\" width=\"591\" height=\"356\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/remarque-ritratto.webp 591w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/remarque-ritratto-300x181.webp 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 591px) 100vw, 591px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13699\" class=\"wp-caption-text\">Gr\u00e4uel des Krieges hautnah durchlebt. Pazifist und Schriftsteller. Erich Maria Remarque.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ob Joachim Gauck je Remarque gelesen? Wir wollen dieser Frage hier nicht nachgehen. Verfolgen wollen wir unseren Vergleich mit Gustav Heinemann, den Gauck aushalten muss. Das politische Wirken und die Haltung des Pazifisten Heinemann k\u00f6nnen sich bis heute sehen lassen. In der ersten Regierung Adenauer wurde Heinemann Bundesinnenminister. 1950 trat er vom Amt zur\u00fcck, weil der Kanzler Adenauer die Wiederbewaffnung beschloss. Deswegen verlie\u00df Heinemann 1952 die CDU und gr\u00fcndete 1952 die <span class=\"hiddenGrammarError\">Gesamtdeutsche<\/span> Volkspartei (GVP), die 1957 in die SPD aufging. Hauptprogrammpunkt der GVP war die sofortige Abschaffung der Aufr\u00fcstung zweier deutscher Armeen in West- und Ostdeutschland. 1957 trat Heinemann auch in die SPD ein. 1966 wurde er Bundesjustizminister. Ihm geb\u00fchrt das gro\u00dfe Verdienst gegen die Verj\u00e4hrungsfrist bei Mord, vor allem hinsichtlich von NS-Verbrechen, die so weiterhin verfolgt werden konnten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_13695\" aria-describedby=\"caption-attachment-13695\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-13695\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/gustav-heinemann-1.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/gustav-heinemann-1.jpg 640w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/gustav-heinemann-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/gustav-heinemann-1-600x400.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13695\" class=\"wp-caption-text\">Pazifist. Bundespr\u00e4sident (1969 &#8211; 1974). Staatsmann mit Format und Charakter. Gustav Heinemann.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Am 1. Juli 1969 wurde Gustav Heinemann dann von den Wahlfrauen und Wahlm\u00e4nnern der SPD und FDP zum Bundespr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt. Der Machtwechsel vom CDU-Staat zur sozialliberalen Koalition k\u00fcndigte sich an. In seiner Ansprache unmittelbar nach dem Amtseid fand Gustav Heinemann klare und unmissverst\u00e4ndliche Worte, die sich Joachim Gauck hinter den Spiegel stecken sollte, wenn er das n\u00e4chste Mal in selbigen blickt, um sich zu bewundern:<\/p>\n<blockquote><p>Nicht der Krieg ist der Ernstfall, in dem der Mann sich zu bew\u00e4hren habe, wie meine Generation in der kaiserlichen Zeit auf den Schulb\u00e4nken lernte, sondern der Frieden ist der Ernstfall, in dem wir alle uns zu bew\u00e4hren haben. (Gustav Heinemann)<\/p><\/blockquote>\n<p>Mit Gustav Heinemann endg\u00fcltig weg vom uns\u00e4glichen Gauck und das Schlusswort f\u00fcr Albert Einstein, der ebenfalls Pazifist und mit dem Pazifisten Sigmund Freud einen regen Briefwechsel zum Thema \u201eWarum Krieg?\u201c f\u00fchrte. Als dieser Briefwechsel nach dem 2. Weltkrieg ver\u00f6ffentlicht wurde, steuerte Albert Einstein unter der \u00dcberschrift \u201eStatt eines Vorwortes \u2013 f\u00fcr einen militanten Pazifismus\u201c folgende Einleitung bei:<\/p>\n<blockquote><p>Es g\u00e4be genug Geld, genug Arbeit, genug zu essen, wenn wir alle Reicht\u00fcmer der Welt richtig verteilen w\u00fcrden, statt uns zu Sklaven starrer Wirtschaftsdoktrinen oder -traditionen zu machen. Vor allem aber d\u00fcrfen wir nicht zulassen, dass unsere Gedanken und Bem\u00fchungen von konstruktiver Arbeit abgehalten und f\u00fcr die Vorbereitung eines neuen Krieges missbraucht werden. Ich bin der gleichen Meinung wie der gro\u00dfe Amerikaner Benjamin Franklin, der sagte: es hat niemals einen guten Krieg und niemals einen schlechten Frieden gegeben. Ich bin nicht nur Pazifist, ich bin militanter Pazifist. Ich will f\u00fcr den Frieden k\u00e4mpfen. Nichts wird Kriege abschaffen, wenn nicht die Menschen selbst den Kriegsdienst verweigern. Um gro\u00dfe Ideale wird zun\u00e4chst von einer aggressiven Minderheit gek\u00e4mpft. Ist es nicht besser, f\u00fcr eine Sache zu sterben, an die man glaubt, wie an den Frieden, als f\u00fcr eine Sache zu leiden, an die man nicht glaubt, wie an den Krieg?<\/p>\n<p>Jeder Krieg f\u00fcgt ein weiteres Glied an die Kette des \u00dcbels, die den Fortschritt der Menschlichkeit verhindert. Doch eine Handvoll Wehrdienstverweigerer kann den allgemeinen Protest gegen den Krieg dramatisieren. Die Massen sind niemals kriegsl\u00fcstern, solange sie nicht durch Propaganda vergiftet werden. Wir m\u00fcssen sie gegen Propaganda immunisieren. Wir m\u00fcssen unsere Kinder gegen Militarismus impfen, indem wir sie im Geiste des Pazifismus erziehen. Unsere Schulb\u00fccher verherrlichen den Krieg und unterschlagen seine Greuel. Sie indoktrinieren die Kinder mit Ha\u00df. Ich will lieber Frieden lehren als Ha\u00df, lieber Liebe als Krieg. Die Schulb\u00fccher m\u00fcssen neu geschrieben werden. Statt uralte Konflikte und Vorurteile zu verewigen, soll ein neuer Geist unser Erziehungssystem erf\u00fcllen. Unsere Erziehung beginnt in der Wiege: die M\u00fctter der ganzen Welt haben die Verantwortung, ihre Kinder im Sinne der Friedenserhaltung zu erziehen. Es wird nicht m\u00f6glich sein, die kriegerischen Instinkte in einer einzigen Generation auszurotten. Es w\u00e4re nicht einmal w\u00fcnschenswert, sie g\u00e4nzlich auszurotten. Die Menschen m\u00fcssen weiterhin k\u00e4mpfen, aber nur, wof\u00fcr zu k\u00e4mpfen lohnt. und das sind nicht imagin\u00e4re Grenzen, Rassenvorurteile oder Bereicherungsgel\u00fcste, die sich die Fahne des Patriotismus umh\u00e4ngen. Unsere Waffen seien Waffen des Geistes, nicht Panzer und Geschosse.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr eine Welt k\u00f6nnten wir bauen, wenn wir die Kr\u00e4fte, die ein Krieg entfesselt, f\u00fcr den Aufbau einsetzten. Ein Zehntel der Energien, die die kriegf\u00fchrenden Nationen im Weltkrieg verbraucht, ein Bruchteil des Geldes, das sie mit Handgranaten und Giftgasen verpulvert haben, w\u00e4re hinreichend, um den Menschen aller L\u00e4nder zu einem menschenw\u00fcrdigen Leben zu verhelfen sowie die Katastrophe der Arbeitslosigkeit in der Welt zu verhindern. Wir m\u00fcssen uns stellen, f\u00fcr die Sache des Friedens die gleichen Opfer zu bringen, die wir widerstandslos f\u00fcr die Sache des Krieges gebracht haben. Es gibt nichts, das mir wichtiger ist und mir mehr am Herzen liegt. Was ich sonst mache oder sage, kann die Struktur des Universums nicht \u00e4ndern. Aber vielleicht kann meine Stimme der gr\u00f6\u00dften Sache dienen: Eintracht unter den Menschen und Friede auf Erden.<\/p><\/blockquote>\n<figure id=\"attachment_13708\" aria-describedby=\"caption-attachment-13708\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-13708\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/maxresdefault-2-e1657950765636.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/maxresdefault-2-e1657950765636.jpg 600w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/maxresdefault-2-e1657950765636-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13708\" class=\"wp-caption-text\">\u00dcberzeugte Pazifisten.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon wieder. Er kann es halt nicht lassen. Da er die Welt nicht erkl\u00e4ren kann, erkl\u00e4rt er auf Nachfrage stets gern sich selbst. Was ihm vielleicht endlich jemand ausreden sollte. 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