{"id":14787,"date":"2022-08-10T20:13:24","date_gmt":"2022-08-10T18:13:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.geradezu.de\/?p=14787"},"modified":"2022-08-13T21:04:23","modified_gmt":"2022-08-13T19:04:23","slug":"moral-in-heisser-luft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.geradezu.de\/?p=14787","title":{"rendered":"Moral in hei\u00dfer Luft"},"content":{"rendered":"<p>Ob Fu\u00dfballer, die Aktiven oder jene mit einem \u201eEx\u201c davor eigentlich erfassen, was in ihrer Echokammer, die sie so gerne \u201eBranche\u201c nennen, alles dr\u00f6hnt, sobald sie den Mund auftun? Den neuesten Hall fabrizierte Philipp Lahm, Chef des Organisationskomitees der Fu\u00dfball-EM 2024. Allenthalben dieser Tage daf\u00fcr gelobt im In- und Ausland. Schauen wir genauer hin. Als aktiver Spieler ein mit vielen Ehren und Titeln behafteter K\u00f6nner. Weltmeister, Champions League Sieger und wie jeder, der viele Jahre bei Bayern M\u00fcnchen verbrachte, ganz oft Deutscher Fu\u00dfballmeister und Pokalsieger. Ein Gro\u00dfer im Metier Fu\u00dfball. Nun verk\u00fcndete Philipp Lahm in einem Fu\u00dfballfachmagazin zum Thema WM in Katar: \u201e<em>Ich bin nicht Teil der Delegation und will da nicht hin als Unterst\u00fctzer. Ich verfolge das Turnier lieber von zu Hause aus. Menschenrechte sollten bei der Vergabe eines Turniers eine gr\u00f6\u00dfere Rolle spielen.\u201c<\/em> So weit, so gut, so richtig. Keine Tat zur Heldenverehrung, aber es macht, \u00e4hnlich dem Franzosen <span class=\"hiddenSpellError\">\u00c9ric<\/span>\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Cantona<\/span>, wenigstens ein weiteres prominentes Gesicht des Fu\u00dfballs eine Ansage in die richtige Richtung. Doch bei Lahm h\u00e4lt der positive Eindruck leider nicht lange vor. Als h\u00e4tte er Angst vor der eigenen Courage, relativiert er seine Aussage und l\u00e4sst, was eben noch als pers\u00f6nlicher Anstand durchaus Anerkennung verdiente, eher klein und lahm wirken: <em>\u201eWenn ich in Katar in meiner Eigenschaft als Direktor der Euro 2024 einen beruflichen Imperativ h\u00e4tte, w\u00e4re es nat\u00fcrlich anders.\u201c<\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_14799\" aria-describedby=\"caption-attachment-14799\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-14799\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/international-2657338_640.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/international-2657338_640.png 640w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/international-2657338_640-300x200.png 300w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/international-2657338_640-600x400.png 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14799\" class=\"wp-caption-text\">Flagge Katar. Geld, \u00d6l und Gas machen alles m\u00f6glich. Auch jeden Kotau von Politik und Sport.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Welche Art von Moral und Anstand &#8211; au\u00dfer einer geh\u00f6rig von Opportunismus verdorbenen Variante &#8211; wird hier zelebriert? Bricht man es herunter, verzwergt sich eine im Erstansatz vern\u00fcnftige Aussage in ihrem Widerspruch. Was will der EM OK-Chef uns sagen? Als Privatmann mag ich nicht so gern mit m\u00f6rderischen Potentaten verkehren, w\u00e4re ich aber im Dienst, t\u00e4te ich dies selbstverst\u00e4ndlich? Merkw\u00fcrdig. <span data-offset-key=\"77v28-0-0\">Mit solcher Art Inkonsequenz durch eine nachgeschobene Relativierung wird \u00fcberhaupt nichts erreicht, au\u00dfer sich selber im Gespr\u00e4ch zu halten. Worauf diese Relativierung abzielte, wird nur Lahm <\/span><span data-offset-key=\"77v28-2-0\">wissen. Er ist unternehmerisch t\u00e4tig, steht in der Branche Fu\u00dfball hoch im Kurs, vielleicht will er H\u00e4nde einer Branche, die auch ihn zu einem Multimillion\u00e4r und Sportfunktion\u00e4r machten, nicht zu sehr bei\u00dfen. Da entstehen Verbindungen und Netzwerke, die stabil und heil bleiben m\u00fcssen. <\/span>Wer sich solcher Art r\u00fcckversichert, sollte dann doch besser schweigen. Es ist ja anzunehmen, dass auch in die EM 2024 einiges an dreckigem Geld aus den \u00d6ldiktaturen flie\u00dft. Wie auch anders im modernen Sportzirkus, der offenbar nicht mehr ohne arabische \u00d6l-Potenten auskommen kann und will. Eine Nachfrage hat es vonseiten des Fu\u00dfballfachmagazins nicht gegeben. Wen wundert es? Allerdings h\u00e4tten auch politische Tageszeitungen da eher nicht nachgefasst. So etwas war einmal. Kritische Nachfragen aus dem Impuls des Zuh\u00f6rens und Mitdenkendes sind l\u00e4ngst Geschichte.<\/p>\n<p>Philipp Lahm ist nat\u00fcrlich nicht allein mit einer sowohl als auch Haltung. Unter den feigen Fu\u00dfballgesellen in Deutschland gib es schlimme Schweiger, sobald es um Menschenrechte und Anstand, gar Moral geht. Man stelle sich nur einmal eine Phalanx aller 18 Pr\u00e4sidenten jener Klubs vor, die in der 1. Bundesliga vertreten. Eingerahmt von ihren jeweiligen Trainern und Mannschaftskapit\u00e4nen verk\u00fcnden sie in einer Pressekonferenz die Empfehlung an den DFB, nicht an der WM in Katar teilzunehmen. Kurz danach dann die DFB-Spitze mit der kompletten Nationalmannschaft vor den Kameras, die den Ball aufnimmt und ihre Nichtteilnahme verk\u00fcndet. Man ahnt, was dann los w\u00e4re, die regelnden Telefonate der Sponsoren, den wirklichen Herrschern im Fu\u00dfball, dazu die quasselnden L\u00fcgen und Aktivit\u00e4ten des Fu\u00dfballzerst\u00f6rers Infantino. Vornweg eine flatterhafte Aufgeregtheit der Politik, die Katars totalit\u00e4re Herrscherfamilie Al Thani nicht verstimmen will, Stichwort \u00d6l und Gas. Nun muss dieses zugegeben sehr abenteuerliche Fantasie-Szenario niemand f\u00fcrchten. Man schaue nur auf den deutschen Profifu\u00dfball, dessen Vereine, die DFL und den DFB. \u00dcberall herrschen dort ein Gesetz und ein Ma\u00dfstab: <span class=\"hiddenSpellError\">Pecunia<\/span>\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">non<\/span>\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">olet<\/span>.<\/p>\n<figure id=\"attachment_14811\" aria-describedby=\"caption-attachment-14811\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-14811\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/LKlaavens-e1660144852587.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/LKlaavens-e1660144852587.png 640w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/LKlaavens-e1660144852587-300x169.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14811\" class=\"wp-caption-text\">Courage und Liebe zum Fu\u00dfball. Norwegens Fu\u00dfballpr\u00e4sidentin <span class=\"hiddenSpellError\">Klaveness.<\/span> (Screenshot: BBC News)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Es gibt nat\u00fcrlich Mut, Format und Charakter auch im Fu\u00dfball. Weniger in Deutschland, aber andernorts. Die Pr\u00e4sidentin des norwegischen Fu\u00dfball-Verbands, Lise <span class=\"hiddenSpellError\">Klaveness<\/span>, kritisierte die WM-Vergabe an Katar als <em>\u201einakzeptabel\u201c<\/em>. Dies nicht von einem sicheren Platz am heimischen Schreibtisch, sondern auf einem FIFA-Kongress in Katar, in Anwesenheit von Teilen der Herrscherfamilie und unter den Augen des durch und durch verdorbenen FIFA-Pr\u00e4sidenten. Jener Gianni Infantino hatte im Vorfeld schon einmal die Redezeit von <span class=\"hiddenSpellError\">Klaveness<\/span> von sechs auf drei Minuten gek\u00fcrzt. Dennoch gelang es dieser couragierten Frau, \u00fcber ihre Liebe zum Fu\u00dfball zu sprechen und sich gleichzeitig vehement f\u00fcr die Menschenrechte einzusetzen. Was f\u00fcr ein menschliches Format. Sie war allein in dieser FIFA <span class=\"hiddenSpellError\">Funktion\u00e4rsclique<\/span> im wohl korruptesten Universum der Sportgeschichte. Ihr Auftritt unter erb\u00e4rmlichen und feigen M\u00e4nnern adelte den Sport Fu\u00dfball und demaskierte das Gesch\u00e4ft Fu\u00dfball. Ihr couragierter Auftritt legte nebenher die ganze Erb\u00e4rmlichkeit des FIFA-Diktators und Ausverk\u00e4ufers des Fu\u00dfballs Infantino, der l\u00e4ngst seinen Wohnsitz nach Katar verlegt hat, vor den Augen der Welt offen. Infantino ist \u00fcbrigens auch einer der G\u00e4ste des World Economic Forum in Davos. In der Welt des <span class=\"hiddenSpellError\">Great<\/span>\u00a0Reset wei\u00df\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Infantino<\/span> um seinen Platz. <span data-offset-key=\"eickk-0-0\">Der 73-fache ehemalige englische Nationalspieler Sol Campbell gibt sich \u00fcber die FIFA schon lange keinen Illusionen mehr hin, hat seine klare Meinung artikuliert: <\/span><\/p>\n<blockquote><p><span data-offset-key=\"eickk-0-0\">Die <\/span><span id=\"decorator-corrected-entity-id-11\" data-entity-key=\"11\" data-offset-key=\"eickk-1-0\"><span data-offset-key=\"eickk-1-0\">FIFA<\/span><\/span><span data-offset-key=\"eickk-2-0\"> hat das Vertrauen der Menschen verloren. Wir k\u00f6nnen nicht zulassen, dass die Architekten und Kontrolleure des Weltfu\u00dfballs damit durchkommen, das sch\u00f6ne Spiel durch den Schmutz von Korruption und Bestechung zu ziehen.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Zur\u00fcck zu Lise <span class=\"hiddenSpellError\">Klaveness, die<\/span> in ihrer Heimat Norwegen einiges an Unterst\u00fctzung hat. <span data-offset-key=\"b8te5-0-0\">Norwegens Nationalspieler zeigten <\/span><span id=\"decorator-corrected-entity-id-4\" data-entity-key=\"4\" data-offset-key=\"b8te5-1-0\"><span data-offset-key=\"b8te5-1-0\">Flagge <\/span><\/span><span data-offset-key=\"b8te5-2-0\">bei jedem WM-Qualifikationsspiel in Form von Banner und <\/span><span id=\"decorator-corrected-entity-id-7\" data-entity-key=\"7\" data-offset-key=\"b8te5-3-0\"><span data-offset-key=\"b8te5-3-0\">Trikots mit<\/span><\/span><span data-offset-key=\"b8te5-4-0\"> der Aufschrift \u201eMenschenrechte. Auf dem Platz und daneben\u201c. <\/span>Ein respektables Zeichen setzte der Erstligist Troms\u00f6\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">IL<\/span>. Als der britische Guardian enth\u00fcllte, dass mehr als 6.500 Wanderarbeiter bei den Vorbereitungen f\u00fcr die anstehende Fu\u00dfballweltmeisterschaft ums Leben kamen, rief der Klub Troms\u00f6\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">IL<\/span> sofort eine Boykott-Initiative ins Leben. Der norwegische Klub teilte offiziell mit: <em>\u201eWir sollten \u00fcber die Idee des Fu\u00dfballs nachdenken und warum so viele Menschen unseren Sport lieben. Dass Korruption, moderne Sklaverei und eine hohe Zahl toter Arbeiter die Grundlage f\u00fcr das Wichtigste sind, was wir haben, die Weltmeisterschaft, ist \u00fcberhaupt nicht akzeptabel.&#8220; <\/em><\/p>\n<p>Trotz Lise <span class=\"hiddenSpellError\">Klaveness<\/span>\u00a0und Troms\u00f6\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">IL<\/span> ist nat\u00fcrlich auch in Norwegen nicht alles Gold, was so gl\u00e4nzt. Der Verbandstag des norwegischen Fu\u00dfballverbandes lehnte im Sommer 2021 einen Boykott der WM durch die Nationalelf ab. Das Thema erledigte sich Monate sp\u00e4ter, weil Norwegen sich nicht f\u00fcr die WM qualifizierte. Die Herrscher von Katar sind den norwegischen St\u00f6renfried damit los und ihr Spektakel kann bald beginnen, von dem ihr Lakai Infantino schon jetzt sagt: <em>\u201eDas wird die beste WM aller Zeiten und sie wird die arabische Welt vereinigen.\u201c <\/em>Hier zeigt der FIFA-Diktator nicht nur seinen katarischen Gr\u00f6\u00dfenwahn, sondern auch, dass er ein politischer Hohlkopf ist, ohne Kenntnisse der Konfliktherde in dieser Region und der dortigen Historie. Dem Mythos der gro\u00dfen L\u00fcge von der FIFA und dem Fu\u00dfball als unpolitischen Sport werden im Winter weltweit wieder Menschen auf den Leim gehen und den Lumpen der FIFA wie den Diktatoren in Katar damit die ersehnte und gewollte Massenlegitimation verschaffen. Was interessieren da schon Tausende von toten Wanderarbeitern oder Menschenrechte. Churchills Satz vom \u201e<em>Sport ist Mord<\/em>\u201c bekommt jedenfalls vor dem Hintergrund Katar eine ganz andere Bedeutung. Das Schlusswort ist daher der Katar-Erkl\u00e4rung des Vereins Troms\u00f6 <span class=\"hiddenSpellError\">IL entnommen: <\/span><\/p>\n<blockquote><p><span class=\"hiddenSpellError\">Man kann nicht dasitzen und zusehen, wie Menschen im Namen des Fu\u00dfballs sterben.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>*Titelbild: Proteste gegen WM in Katar in einem franz\u00f6sischen Fu\u00dfballstadion (Twitter: Amnesty International)\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob Fu\u00dfballer, die Aktiven oder jene mit einem \u201eEx\u201c davor eigentlich erfassen, was in ihrer Echokammer, die sie so gerne \u201eBranche\u201c nennen, alles dr\u00f6hnt, sobald sie den Mund auftun? 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