{"id":17177,"date":"2022-10-01T16:17:58","date_gmt":"2022-10-01T14:17:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.geradezu.de\/?p=17177"},"modified":"2022-10-05T06:36:10","modified_gmt":"2022-10-05T04:36:10","slug":"getoese-und-schweigen-fuer-die-laemmer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.geradezu.de\/?p=17177","title":{"rendered":"Ignorante Meister der Verwirrung"},"content":{"rendered":"<p>Zwei Figuren, die in ihrem Fach nicht unbedingt \u00dcberflieger sind, erregen dennoch die deutsche Medienlandschaft und die darin t\u00e4tigen Angestellten. Diese besch\u00e4ftigen sich bekannterma\u00dfen leidenschaftlich gern mit sich oder Themen, die sie f\u00fcr wichtig einstufen oder solchen, die von Besitzern oder Dienstherren gew\u00fcnscht werden. Medien, was oft vergessen wird, geh\u00f6ren immer irgendwem. Dr\u00e4ngende Gesellschaftsthemen oder Angelegenheiten, die nicht in den Kram unserer Medieneliten passen, brennen denen daher eher weniger unter den N\u00e4geln ihrer Redaktionsarbeit oder m\u00fcssen dem privaten Mitteilungsbed\u00fcrfnis (Twitter) weichen. Der eine Erreger dieser mit sich zufriedenen Medienlandschaft ist Richard David Precht, der immer als Philosoph tituliert wird, wor\u00fcber man, sollten Ma\u00dfst\u00e4be wie Bloch, Marcuse, Adorno und Jaspers noch etwas gelten, nur schmunzelnd den Kopf sch\u00fctteln kann. Der andere Erreger ist Harald <span class=\"hiddenSpellError\">Welzer<\/span>, ein Mix aus Soziologe und Psychologe, der, weil oft in Talkshows in diesem Land h\u00f6r- und sichtbar, genau deshalb umgehend als Intellektueller gef\u00fchrt wird. Wenn die Sonne des Geistes tief steht, werfen auch Zwerge ihre Schatten. Precht und Welzer haben jedenfalls ein Buch geschrieben, welches von Kritikern zerrissen, weil sie, wenn auch ziemlich holzschnittartig, vielleicht sogar zu flott und zu oberfl\u00e4chlich, dennoch einfache wie offensichtliche Wahrheiten eingestreut haben, die sich nicht wegdiskutieren lassen. Die Kritiker, dies sei hier ausdr\u00fccklich vermerkt, sind vor allem Journalisten, die sich von Berufswegen aufgerufen f\u00fchlen, alles und jeden zu kritisieren, nur niemals sich selbst. Ihre Sonne steht noch tiefer, aber sie bleiben die Meister der Verwirrung. Aktuell bellen sie, wie es im Tierreich getroffene Hunde h\u00f6ren lassen, besonders laut. Das Thema von Precht und Welzer n\u00e4mlich: <em>\u201eWie Massenmedien, die Demokratie gef\u00e4hrden.\u201c<\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_17182\" aria-describedby=\"caption-attachment-17182\" style=\"width: 309px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-17182\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/doc7mx59avuo60l1uer20cd_file7mwzpoap56w5p53wgph.jpg\" alt=\"\" width=\"309\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/doc7mx59avuo60l1uer20cd_file7mwzpoap56w5p53wgph.jpg 309w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/doc7mx59avuo60l1uer20cd_file7mwzpoap56w5p53wgph-185x300.jpg 185w\" sizes=\"auto, (max-width: 309px) 100vw, 309px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-17182\" class=\"wp-caption-text\">Stein des Ansto\u00dfes.<\/figcaption><\/figure>\n<p><span data-offset-key=\"93q7k-0-0\">Die jetzt vor Emp\u00f6rung in satter Selbstzufriedenheit zum Gegenschlag ausholen, allesamt Journalisten und beflissene Medienarbeiter, f\u00fchlen sich nat\u00fcrlich erwischt. Daran l\u00e4sst sich auch der Furor gegen ein Buch <\/span><span id=\"decorator-synonym-entity-id-87\" data-entity-key=\"87\" data-offset-key=\"93q7k-1-0\"><span data-offset-key=\"93q7k-1-0\">e<\/span><\/span><span data-offset-key=\"93q7k-2-0\">rkl\u00e4ren, das nichts Neues an den Tag bef\u00f6rdert, sondern nur Dinge anspricht, die f\u00fcr einen denkenden und politisch wie gesellschaftlich interessierten Menschen offenkundig sind. Den Typus suchen die Medien nat\u00fcrlich nicht. Ihre Klientel <\/span><span id=\"decorator-synonym-entity-id-91\" data-entity-key=\"91\" data-offset-key=\"93q7k-3-0\"><span data-offset-key=\"93q7k-3-0\">s<\/span><\/span><span data-offset-key=\"93q7k-4-0\">ind die Masse der L\u00e4mmer, die man weiter hinter der Trommel halten will.<\/span><\/p>\n<blockquote><p>Hinter der Trommel her trotten die K\u00e4lber, das Fell f\u00fcr die Trommel, liefern sie selber. (Brecht)<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Autoren\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Precht<\/span>\/Welser stellen fest, <em>\u201ewas Massenmedien berichten, weicht oft von den Ansichten und Eindr\u00fccken gro\u00dfer Teile der Bev\u00f6lkerung ab\u201c<\/em>. Diesen Sachverhalt und die angedeutete These der Demokratiezersetzung vehement zu bestreiten, ist nun die deutsche Medienlandschaft gegen die beiden Herren aufgestanden. Von Politikredakteuren \u00fcber Feuilletonisten bis zu selbst ernannten Edelfedern, alle stehen auf der Barrikade und singen das Hohelied des Journalismus, ohne zu bemerken, dass, was sie tun, kaum noch mit Journalismus zu tun hat. Dabei liefern sie die besten Beweise f\u00fcr die gegen sie erhobenen Einw\u00e4nde. In wie ein Ei dem anderen Ei gleichenden Talkshows sitzt st\u00e4ndig ein \u00fcberschaubarer Personenkreis, darunter sogenannte Hauptstadtjournalisten, die selten News mitteilen, sondern lieber die Welt erkl\u00e4ren. An uns adressiert, was wir bitte zu denken haben und dass alles, was wir selber denken und wahrnehmen, sofern es nicht von ihrem f\u00fcr uns bereiteten Medien-Teller kommt, nat\u00fcrlich falsch ist. Weil sie ja die reine Wahrheit mitgebracht. Arbeitsmethode immer nach dem Motto Behauptung ist gleich Beweis. Selbstverst\u00e4ndlich haben Journalisten, die sich mit <span class=\"hiddenSpellError\">Precht<\/span>\/<span class=\"hiddenSpellError\">Welzer<\/span> besch\u00e4ftigen, Umfragen zur Hand, die belegen, dass die Mehrheit der Deutschen nicht der Meinung von <span class=\"hiddenSpellError\">Precht<\/span>\/<span class=\"hiddenSpellError\">Welzer sei<\/span>. Und fertig ist die Laube. Wo n\u00f6tig, wird auch noch das Instrument Faktencheck nachgeschoben. <em>\u201eWas die Deutschen denken\u201c<\/em> ist immer ein hilfreiches Totschlagargument in allen Lagen. Oft f\u00e4llt den B\u00fcrgern dabei auf, was Medien mit Umfragen vermitteln, ist ihnen im Alltag v\u00f6llig anders oder \u00fcberhaupt nicht begegnet. Ob politisch nun links, rechts oder liberal verortet, im Norden, S\u00fcden, Westen, Osten beheimatet, alt oder jung, oft lebt man in einem Umfeld, das v\u00f6llig anders redet, als die in Medien so gern zitierte und ans Publikum gebrachte angebliche Mehrheitsmeinung. Da sind wir flugs wieder beim schon zitierten Satz von <span class=\"hiddenSpellError\">Precht<\/span>\u00a0und\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Welzer<\/span>\u00a0angekommen:<\/p>\n<blockquote><p>Was Massenmedien berichten, weicht oft von den Ansichten und Eindr\u00fccken gro\u00dfer Teile der Bev\u00f6lkerung ab &#8211; gerade, wenn es um brisante Geschehnisse geht.<\/p><\/blockquote>\n<p>Man besch\u00e4ftige sich als Beispiel bitte nur einmal mit der Paris- und London-Berichterstattung, wenn dort Wahlen anstehen und dortige linke Kr\u00e4fte den deutschen Lesern und Zuschauern nahe gebracht werden. Man lernt dabei viel \u00fcber unseren Journalismus. Vernebelung am Flie\u00dfband. Mit dem Gradmesser f\u00fcr Journalisten <em>\u201eSchreiben, was ist\u201c<\/em> von Rudolf Augstein hat das nichts mehr zu tun. Irgendwie glauben deutsche Medienarbeiter offensichtlich immer noch, was im Ausland passiert ist Geheimwissen, was nur sie haben und wir dummen Daheimgebliebenen lecken ihr falsch gemaltes Bild begierig von den W\u00e4nden. Die Medienlandschaft unseres Landes vermittelt immer st\u00e4rker den Eindruck von Einheitsmedien. Angebliche Unterscheidbarkeit und behauptete Meinungsvielfalt sind bei n\u00e4herem Blick kaum noch feststellbar. Die Menschen wenden sich also aus guten Gr\u00fcnden immer \u00f6fter ab. Der Zulauf, welchen soziale Medien erfahren, ist vor diesem Hintergrund erkl\u00e4rbar und verst\u00e4ndlich.<\/p>\n<figure id=\"attachment_17188\" aria-describedby=\"caption-attachment-17188\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-17188\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/55770-e1664534130332.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"640\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/55770-e1664534130332.jpg 640w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/55770-e1664534130332-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/55770-e1664534130332-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-17188\" class=\"wp-caption-text\">Flucht in diverse soziale Medien, um ungefilterte Informationen zu suchen, in der Hoffnung, diese zu finden. (Collage: Pixabay)<\/figcaption><\/figure>\n<p>In einer vom enthemmten Neoliberalismus gepr\u00e4gten Zeit und der damit auch bewusst betriebenen Zerr\u00fcttung der globalen Verh\u00e4ltnisse lesen und h\u00f6ren sich Medien hierzulande an, als w\u00fcrden sie PR-Abteilungen von diversen Politikrichtungen oder Konzerninteressen sein. Plumpe Propaganda und Werbung, die sie betreiben und die in der Tonlage <span class=\"hiddenSpellError\">gebriefter<\/span> Pressesprecher daherkommen, werden den Endverbrauchern als Journalismus verkauft. Ein Edler des Journalismus, Hermann L.\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Gremliza<\/span>, hat bis zu seinem Tod im Jahre 2019 den Verfall des Berufsstandes Journalist und der Medien in seiner legend\u00e4ren Konkret-Kolumne \u201e<span class=\"hiddenSpellError\">Gremlizas<\/span>\u00a0Express\u201c engagiert und sachkundig wie oftmals schonungslos aufgezeigt, als an\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Precht<\/span>\/<span class=\"hiddenSpellError\">Welzer<\/span> noch nicht zu denken. Sein Diktum hart wie unmissverst\u00e4ndlich. Das <em>\u201eGemisch aus unbeholfenem Gestammel, Reklamejargon, Technokratendeutsch und Gesinnungslumperei, das die meisten deutschen Medienarbeiter traditionell pflegen\u201c<\/em>, war f\u00fcr ihn nur noch Basis f\u00fcr Spott und Verachtung. Weil sie Gremliza intellektuell und in Sachen beruflicher Qualit\u00e4t nicht das Wasser reichen konnten, gingen Journalisten, v\u00f6llig anders als im Fall Precht\/Welzer, nicht in Talkshows, um ihn zu stellen und zu richten. Sie wussten um seine \u00dcberlegenheit und schwiegen ihn tot. Wie sie Themen, die ihnen oder ihren Brotherren nicht passen, eben stets totschweigen, auslassen oder f\u00fcr unwichtig verkaufen, wo n\u00f6tig auch verdrehen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_17191\" aria-describedby=\"caption-attachment-17191\" style=\"width: 306px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-17191\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/41PPCDeTloL.jpg\" alt=\"\" width=\"306\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/41PPCDeTloL.jpg 306w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/41PPCDeTloL-184x300.jpg 184w\" sizes=\"auto, (max-width: 306px) 100vw, 306px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-17191\" class=\"wp-caption-text\">Das bessere Buch zum Thema.<\/figcaption><\/figure>\n<p><span class=\"hiddenSpellError\">Precht<\/span>\u00a0und\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Welzer<\/span>\u00a0schreiben \u00fcber die Medien: <em>\u201eSie sind die Vollzugsorgane ihrer eigenen Meinungsmache: mit immer st\u00e4rkerem Hang zum Einseitigen, Simplifizierenden, Moralisierenden,\u00a0<span class=\"hiddenGrammarError\">Emp\u00f6renden<\/span> und Diffamierenden. Und sie bilden die ganz eigenen Echokammern einer Szene ab, die stets darauf blickt, was der jeweils andere gerade sagt oder schreibt, \u00e4ngstlich darauf bedacht, blo\u00df davon nicht abzuweichen.\u201c<\/em> Richtig wie falsch. Es ist nicht nur eigene Meinungsmache, sondern die Art Meinungsmache, die nach derer Pfeife tanzt, die f\u00fcr solche Meinungsmache ihre angestellten Journalisten bezahlen, die diesen Journalisten den Broterwerb erm\u00f6glichen. Die mit der Pfeife sind jene m\u00e4chtigen Besitzer einer \u00fcberschaubaren Zahl von Medienimperien. <span class=\"hiddenSpellError\">Precht<\/span>\u00a0und\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Welzer<\/span> k\u00f6nnten am Beispiel der Medienkonzerne gut und einfach den Zusammenhang von wirtschaftlichen und politischen Absichten und der Produktion von Schlagzeilen oder eben dem Auslassen von Meldungen erkennen und ihren Lesern erkl\u00e4ren. Sie m\u00fcssten nur hinsehen und sich dann trauen. Doch sie sind eben selber Teil der Medienblase. Was man ihrem Schreiben anmerkt. Wo <span class=\"hiddenSpellError\">Precht<\/span>\/<span class=\"hiddenSpellError\">Welzer<\/span> die Eitelkeit und \u00dcberheblichkeit bei Medienvertretern entlarven, deren t\u00e4glich anschwellende Selbstherrlichkeit aufzeigen, liegen sie nicht daneben. Journalisten sind Teil der Berliner Politikblase, die in jener Blase Meinungs- und Politikmacher spielen. Nat\u00fcrlich ist es gef\u00e4hrlich, dass immer mehr einflussreiche Journalisten, die nur Einfluss haben, weil ihre Konzerne und Medienh\u00e4user Einfluss besitzen, sich selber als Teil der Macht empfinden. Sie kommentieren nicht nur oder loben und tadeln, sondern wollen mitgestalten und tun dieses l\u00e4ngst. Doch f\u00fcr wen wollen sie Politik lenken und mitgestalten, wer stellt sie ein und an, bezahlt sie und wof\u00fcr? Es allein aufs Individuum und dessen Egomanie herunterzubrechen, greift n\u00e4mlich zu kurz. Die wirtschaftlichen Zw\u00e4nge und Besitzverh\u00e4ltnisse, aus denen sich alles andere ableiten und erkl\u00e4ren l\u00e4sst, sollten im Fokus der Autoren <span class=\"hiddenSpellError\">Precht<\/span>\/<span class=\"hiddenSpellError\">Welzer<\/span> stehen. Dann finden sie auch spielend einfach heraus, warum Journalismus bei uns zur Propaganda geworden. Hat der Philosoph <span class=\"hiddenSpellError\">Precht<\/span>\u00a0irgendwann Hegel und Marx gelesen, in Marcuses \u201eDer eindimensionale Mensch\u201c geschaut? Sollte er tun.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-17204\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/91QGpQq7yuL-e1664556508857.jpg\" alt=\"\" width=\"380\" height=\"575\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/91QGpQq7yuL-e1664556508857.jpg 380w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/91QGpQq7yuL-e1664556508857-198x300.jpg 198w\" sizes=\"auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px\" \/><\/p>\n<p>Sehr weltfremd wirkt n\u00e4mlich folgende Erkenntnis von <span class=\"hiddenSpellError\">Precht<\/span>\/<span class=\"hiddenSpellError\">Welzer<\/span>: <em>\u201eWir m\u00fcssen verstehen, wie unsere Demokratie nicht durch Willk\u00fcr und Macht \u00bbvon oben\u00ab, sondern aus der Sph\u00e4re der \u00d6ffentlichkeit selbst untersp\u00fclt wird \u2013 erst dann kann die \u00bbvierte Gewalt\u00ab ihrer Rolle wieder gerecht werden.\u201c <\/em>Zu kurz gesprungen. Oberfl\u00e4chlich und fast dumm. Nat\u00fcrlich bestimmt die Macht \u00bbvon oben\u00ab, wie die Dinge zu laufen haben. Oben muss man allerdings definieren und einordnen k\u00f6nnen. Medien sind Teil des Krieges der Reichen gegen die Armen und sie stehen dabei nicht auf der l\u00f6chrigen Barrikade der Armen. Nat\u00fcrlich ist kein m\u00e4chtiger Propagandaminister irgendwo am Werk, sondern die bereits erw\u00e4hnten Besitzer und Herrscher \u00fcber gigantische Medienkonzerne, ob die nun Bezos, <span class=\"hiddenSpellError\">Murdoch<\/span>, Springer oder sonst wie hei\u00dfen. Diese geh\u00f6ren der Elite an, sind allesamt in den\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Milliard\u00e4rs-Universen<\/span>\u00a0von \u201eGeld = Macht\u201c unterwegs und haben knallharte Interessen. Nicht anders als einst Hugenberg oder\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Hearst<\/span>. Ihren Einfluss und ihre Mitherrschaft in nationalen wie internationalen Fragen der Politik werden sie nicht untergraben lassen, vor allem nicht ihre oftmals l\u00e4ngst globalen wirtschaftlichen Interessen. Genau diesen Interessen dienend, schreiben und reden ihre Mitarbeiter und Angestellten.<\/p>\n<p>Ein aktuell ver\u00f6ffentlichter Chat zwischen Axel Springer CEO Mathias D\u00f6pfner und Elon Musk \u00fcber die Idee eine Einverleibung von Twitter entlarvt die Geisteshaltung der reichen Medienzaren und niemand sollte sich irgendwelche Illusionen machen (Zitiert nach Business Insider, 29.09.2022):<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eWarum kaufst du nicht Twitter?&#8220;\u00a0<\/em>fragt D\u00f6pfner. <em>\u201eWir betreiben es f\u00fcr dich. Und richten eine echte Plattform f\u00fcr freie Meinungs\u00e4u\u00dferung ein. W\u00e4re ein echter Beitrag zur Demokratie.\u201c<\/em> Musk antwortete wenige Minuten sp\u00e4ter laut Textprotokoll mit den Worten: <em>\u201eInteressante Idee\u201c<\/em>. D\u00f6pfner schrieb zur\u00fcck: <em>\u201e<\/em><em>Ich meine es ernst. Es ist machbar. Wird Spa\u00df machen.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em> \u201eBeitrag zur Demokratie\u201c<\/em> und <em>\u201efreie Meinungs\u00e4u\u00dferung\u201c<\/em> vom Betreiber der Bild-Zeitung w\u00e4re tats\u00e4chlich ein <em>\u201eSpa\u00df\u201c<\/em>. 238 Millionen Twitter-Nutzer als Man\u00f6vriermasse f\u00fcr Springer und Musk. Das w\u00e4re ein Fall f\u00fcr George Orwell. Derweil <span class=\"hiddenSpellError\">Precht<\/span>\/<span class=\"hiddenSpellError\">Welzer<\/span> sich auf Kleinkrieg mit Zeilenschmieden einlassen und uns glauben machen, Journalisten regeln \u00e4u\u00dferst m\u00e4chtig die Dinge des \u00f6ffentlichen Lebens, spielen die wahren M\u00e4chtigen ihr Monopoly. Dort ist auch ein kleineres Medienimperium aktiv. Nicht so reich, m\u00e4chtig und riesig wie Musk oder der Springer-Konzern, doch im lokalen deutschen Medienmarkt eine Gr\u00f6\u00dfe. Das Buch von <span class=\"hiddenSpellError\">Precht<\/span>\u00a0und\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Welzer<\/span> erscheint n\u00e4mlich im S. Fischer Verlag. Dieser ist im Besitz der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Als Georg v. Holtzbrinck h\u00f6chstpers\u00f6nlich den Verlag 1962 \u00fcbernahm, feuerte er zuallererst den hochgeachteten Lektor Klaus Wagenbach, weil der politisch ein Linker. Als Klaus Wagenbach (\u201eDas Herz sitzt links.\u201c) l\u00e4ngst der bewunderte und gesch\u00e4tzte Gr\u00fcnder des Wagenbachverlages, au\u00dferdem Macher gro\u00dfartiger B\u00fccher war, erinnerte er sich an Georg v. Holtzbrinck wie folgt:<\/p>\n<blockquote><p>Verkauft wurde der Verlag an den<span class=\"hiddenGrammarError\">\u00a0&#8211;\u00a0<\/span>da bleibe ich h\u00f6flich, wenn ich das sage<span class=\"hiddenGrammarError\">\u00a0&#8211;\u00a0<\/span>sehr konservativen Herrn Georg von Holtzbrinck. Von dem wurde ich in den Frankfurter Hof zitiert, niedergebr\u00fcllt und gefeuert.<\/p><\/blockquote>\n<figure id=\"attachment_17194\" aria-describedby=\"caption-attachment-17194\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-17194\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/truth-g0adba7230_640.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/truth-g0adba7230_640.jpg 640w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/truth-g0adba7230_640-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-17194\" class=\"wp-caption-text\">F\u00fcr Verbraucher schwer erkennbar. Wo findet sich zwischen L\u00fcge und Wahrheit die Propaganda und die unverstellte Nachricht. (Bild: Gerd Altmann auf Pixabay)<\/figcaption><\/figure>\n<p>W\u00e4hrend Medien und Journalisten gerade auf\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Precht<\/span>\/<span class=\"hiddenSpellError\">Welzer<\/span>\u00a0einhauen, liefern sie selber ein peinliches Bild der Beweisf\u00fchrung und Best\u00e4tigung all ihrer Unzul\u00e4nglichkeiten, die ihnen schon\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Gremliza<\/span> \u00fcber Jahrzehnte ins Stammbuch geschrieben hat. Auf offener B\u00fchne begraben sie ihre letzte Glaubw\u00fcrdigkeit mit eigener Hand. Der offizielle deutsche Journalismus hat nun seinen End- und Tiefpunkt erreicht, wird nat\u00fcrlich dar\u00fcber hinaus weitermachen, bis er irgendwann eingestellt oder verdorrt. Warum auch nicht? Man wird es weiter als Zirkus, Unterhaltung, Narretei oder Selbstbefriedigung betreiben, von Nachrichten- oder Informationswert kann keine Rede mehr sein, von Suche nach Wahrheit sowieso nicht. Von Propaganda durchaus. Das Publikum wird f\u00fcr dumm und d\u00e4mlich gehalten. Die Tage nach den Ereignissen um die Pipelines\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Nordstream<\/span> 1 und 2 haben einige entlarvende Kostbarkeiten zu bieten, sozusagen die Selbstaufgabe eines Berufsstandes. Gro\u00dfm\u00e4chten ist in Krieg und Frieden jede Sauerei zuzutrauen, das lehren uns auch die Jahrzehnte, die nach dem 2. Weltkrieg inzwischen vergangen sind. Die USA und Russland (Sowjetunion) machten wenig Federlesen, sobald ihre Interessen gef\u00e4hrdet. Den Fans der einen wie der anderen Seite, gef\u00e4llt es nat\u00fcrlich nie, mit der jeweils gegen\u00fcberliegenden Konkurrenz in einen Topf geworfen zu werden. Doch die Beweise \u00fcber beider Taten, Schuld ist vielleicht ein passenderes Wort, liegen historisch auf dem Tisch und sind nachlesbar. Wo hatten beide nach dem 2. Weltkrieg nicht \u00fcberall ihre Finger drin! Im vorliegenden Fall <span class=\"hiddenSpellError\">Nordstream <\/span>ist also beiden Seiten<span class=\"hiddenGrammarError\">\u00a0&#8211;\u00a0<\/span>Russland wie den USA<span class=\"hiddenGrammarError\">\u00a0&#8211;\u00a0<\/span>jener gravierende Sabotageakt aus unterschiedlicher Motivlage durchaus zuzutrauen. Den gr\u00f6\u00dferen Nutzen, wof\u00fcr man keine Leuchte sein muss, haben nat\u00fcrlich die USA. Die Tatsache ist nicht vom Tisch zu wischen. Deshalb m\u00fcsste auch \u00fcber diesen Aspekt zumindest geredet und geschrieben werden und nicht so offenkundig wie peinlich rumgeeiert werden.\u00a0<span class=\"hiddenSuggestion\">Wenn deutsche Leitmedien die M\u00f6glichkeit und Option einer durchaus denkbaren US-T\u00e4terschaft nicht einmal zulassen, weil sie nicht in das verordnete Weltbild passt, offenbaren sie durch eigenes Versagen eben genau jene Hinwendung vom Journalismus zur Propaganda, die sie immer so vehement bestreiten<\/span>.<\/p>\n<figure id=\"attachment_17284\" aria-describedby=\"caption-attachment-17284\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-17284\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/water-g2847b5a40_640.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/water-g2847b5a40_640.jpg 640w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/water-g2847b5a40_640-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/water-g2847b5a40_640-600x400.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-17284\" class=\"wp-caption-text\">Haben Medien die Wahrheit verdr\u00e4ngt oder das Wasser der Ostsee diese l\u00e4ngst weggesp\u00fclt?<\/figcaption><\/figure>\n<p>Schauen wir auf ein exemplarisches wie peinliches Beispiel. Die einst als links geltende taz, \u00e4hnlich links wie die Gr\u00fcnen angeblich gr\u00fcn waren, l\u00e4sst einen Herrn\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Maurin<\/span>\u00a0schreiben, der ein pr\u00e4mierter Journalist: <em>\u201eEntgegen vieler Ger\u00fcchte haben die USA kein plausibles Motiv f\u00fcr einen Anschlag auf die Nord-Stream-Leitungen. Russland hingegen schon eher.\u201c<\/em> Kein plausibles Motiv<span class=\"hiddenGrammarError\">??<\/span>\u00a0Wo lebt dieser Mann? Was dann in seinem Artikel folgt, ist eine argumentative Peinlichkeit vor dem Herrn. Ironischer H\u00f6hepunkt<span class=\"hiddenGrammarError\">\u00a0die<\/span> Verteidigung von Joe Biden. Hier erkl\u00e4rt uns ein taz-Redakteur, was dieser gemeint und was nicht. Wer darauf scharf ist, wie ein taz-Redakteur propagiert, kann es sich online zu Gem\u00fcte f\u00fchren und dann die taz abonnieren. Dass ein mehrfacher polnischer Ex-Minister, der aktuell Europaabgeordneter und im Europ\u00e4ischen Parlament die Funktion Vorsitzender der \u201eDelegation f\u00fcr die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten\u201c innehat, nachdem erste Schadens- und Anschlagmeldungen die Runde gemacht hatten, den USA \u00fcber Twitter gratulierte, war deutschen Medien nicht von Nachrichten- oder\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Kommentarwert<\/span>. Die \u201eBerliner Zeitung\u201c, die \u201ejunge Welt\u201c und der \u201eFreitag\u201c ausgenommen, haben die Meinungsmacher in den Leitmedien es ausgelassen. Dass dieser Ex-Minister Sikorski seinen Tweet einen Tag sp\u00e4ter einkassierte, was ja noch entlarvender, passierte aufgrund einer Aufmerksamkeitswelle in der Social Media Blase, nicht durch investigativen Journalismus in den klassischen Medien.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-17131\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Screenshot_20220928-014518_Twitter-e1664560011996.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"440\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Screenshot_20220928-014518_Twitter-e1664560011996.jpg 400w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Screenshot_20220928-014518_Twitter-e1664560011996-273x300.jpg 273w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\n<p>\u00dcberhaupt wurde dieser Anschlag von Beginn an zu schnell und auff\u00e4llig nach hinten geschoben, sofort mit Meldungen und anderen Themen zugedeckt. \u201ePutin eskaliert weiter\u201c (S\u00fcddeutsche Zeitung); \u201eInnenministerin f\u00fcrchtet Attacken in Deutschland\u201c (Bild); \u201eWarum Kiew jetzt unter Zeitdruck kommt\u201c (Der Spiegel); \u201eMobilmachung in Russland\u201c (FAZ); \u201eN\u00e4chste Pandemiewelle\u201c (Stern); \u201eRusslands Truppen droht die Einkesselung (Tagesspiegel) usw. In den \u00f6ffentlich-rechtlichen TV-Anstalten kein \u201eZDF-spezial\u201c oder \u201eARD Brennpunkt\u201c. Das Thema soll flott aus dem Blick der denkenden \u00d6ffentlichkeit. Man ben\u00f6tigt Zeit f\u00fcr den Schwarzen Peter und die dann zu entfesselnden Geschichten. Journalisten agieren wir PR-Berater und nicht wie Rechercheure. Dort, wo man das Thema angeht, wir nannten eben die taz, wird zwischen den Zeilen schon die Sto\u00dfrichtung sichtbar, dass es der Russe gewesen sein muss. Wir werden dahingehend noch lustige Basteltage der Medien und ihrer Angestellten erleben. Die Autoren <span class=\"hiddenSpellError\">Precht<\/span>\/<span class=\"hiddenSpellError\">Welzer<\/span> sollten die Ohren aufsperren, sie k\u00f6nnten dabei eine Menge lernen und vielleicht ein zweites Buch in Angriff nehmen. Das zieht dann umgehend Einladungen in Talkshows nach sich. Dort treffen sie erneut auf Journalisten, die ihnen ihr Buch, die Welt und das Leben erkl\u00e4ren. Damit fertig, gleiten sie dann mit wei\u00dfer Weste in den Abend, um am n\u00e4chsten Tag wieder aus ihren Redaktionen die L\u00e4mmer zu verwirren oder zu beschwichtigen, aber blo\u00df nicht zu informieren. Und weiter dreht sich das Medienkarussell dabei um sich selbst. Jene von uns, die dort nicht aufgestiegen und deshalb nicht mitfahren, k\u00f6nnten derweil an Wolfgang Neuss denken:<\/p>\n<blockquote><p>Heut mach ich mir kein Abendbrot, heut mach ich mir Gedanken.<\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>*Titelbild: Pixabay.<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Figuren, die in ihrem Fach nicht unbedingt \u00dcberflieger sind, erregen dennoch die deutsche Medienlandschaft und die darin t\u00e4tigen Angestellten. 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