{"id":3486,"date":"2021-10-12T21:48:13","date_gmt":"2021-10-12T19:48:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.geradezu.de\/?p=3486"},"modified":"2021-10-16T10:19:04","modified_gmt":"2021-10-16T08:19:04","slug":"seele-frankreichs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.geradezu.de\/?p=3486","title":{"rendered":"Seele Frankreichs"},"content":{"rendered":"<p>Am 13. Oktober 2021 j\u00e4hrt sich der Ehrentag eines Giganten der franz\u00f6sischen Lebensart, welcher diese verk\u00f6rperte wie nur wenige. W\u00e4re er noch unter uns, k\u00f6nnte Yves Montand seinen 100. Geburtstag begehen. Da dies nicht der Fall soll hier zumindest ehrend an die Urgewalt eines Darstellers, K\u00fcnstlers und Chansonniers erinnert werden, der in Frankreich eine Kultfigur und Jahrhundertgestalt. Wie bei so vielen Kindern jener Zeit, die in die Wirren von Katastrophen, Kriegen und \u00dcberlebensk\u00e4mpfen hineingeboren wurden, griff das Leben in seiner ganzen H\u00e4rte auch nach Ivo Livi, der am 13. Oktober 1921 in Monsummano Terme in Italien geboren wurde. Das kleine St\u00e4dtchen in der toskanischen Provinz Pistoia mag romantisch klingen und zur Tr\u00e4umerei einladen, die Realit\u00e4t war eine andere. In Italien brach gerade das Zeitalter von Benito Mussolini an und die Familie des kleine Ivo hatte zweifach Grund zur Sorge. Die Armut des Vaters, der als Besenbinder und Stra\u00dfenfeger die Familie knapp \u00fcber Wasser hielt und die politische Haltung der Mutter als Kommunistin bargen im faschistischen D\u00e4mmer Italiens doppelte Gefahr. So ging auch diese Familie auf die Flucht, die 1924 in Marseille endet, wo die Familie Livi 1927 die franz\u00f6sische Staatsb\u00fcrgerschaft erhielt. Die Armut blieb st\u00e4ndiger Begleiter. Daher musste der junge Ivo mit Gelegenheitsjobs und Aushilfen zum \u00dcberleben beitragen. Eine unbehauste Kindheit in Not, die schon fr\u00fch ein Gef\u00fchl f\u00fcr Gerechtigkeit und Engagement in Ivo Livi weckte. In den Boxk\u00e4mpfen des Hafens wusste sich der Arbeiterjunge zu behaupten. Mit 17 Jahren nannte er sich dann Yves Montand. Das Recht der Faust wurde durch den Charme der Stimme ersetzt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3502\" aria-describedby=\"caption-attachment-3502\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-3502\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/YM_1-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/YM_1-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/YM_1-300x169.png 300w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/YM_1-768x432.png 768w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/YM_1.png 1442w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3502\" class=\"wp-caption-text\">Der junge Yves Montand im Film \u201eParigi \u00e8 sempre Parigi\u201c (1951) &#8211; Screenshot<\/figcaption><\/figure>\n<p>Mit ersten Chansons machte Yves die Leute hellh\u00f6rig, nebenher begeisterte ihn Stepptanz. Mit beiden Talenten eroberte er Paris und sang sich bald an die Spitze des franz\u00f6sischen Chansons. Auf dieser H\u00f6he sollte er sein Leben lang bleiben. Gef\u00f6rdert am Anfang von Edith Piaf, der lebenden Legende, dem zerbrechlichen \u201eSpatz von Paris\u201c. Im Bett landete das sehr ungleiche Paar nat\u00fcrlich auch, was in Frankreich niemanden auf- oder erregte. Montand profitierte von dieser Liaison. Seine Chansons wie \u201eLa Bicyclette\u201c und \u201eLes Feuilles mortes\u201c wurden den Franzosen sp\u00e4ter fast zweite Nationalhymnen. Wenn er bis ans Ende seines Lebens im legend\u00e4ren Pariser Olympia auftrat, waren dieses nationale Ereignisse, die den Franzosen ans Herz und in die Seele gingen. Sie liebten den Volkss\u00e4nger Montand auch wegen seines Lebenslaufes. Dieser f\u00fchrte ihn nicht nur aus der Armut, sondern auch zu einem wachen, hochpolitischen Geist und einem autodidaktisch angeeigneten Bildungsreservoirs, welches die Menschen beeindruckte. Der Weg eines solchen Multitalentes musste beim franz\u00f6sischen Film ankommen. Der filmische Durchbruch 1953 gleich ein spektakul\u00e4rer Triumph. In Henri-Georges Clouzots Klassiker \u201eLohn der Angst\u201c spielt Montand sich irgendwie selbst. Einen kraftvollen und furchtlosen Proletarier, der selbst vor dem Nitroglyzerin in seinem Laster keine Furcht kennt. Der gigantische Erfolg des Films sp\u00fclte Montand in die erste Reihe franz\u00f6sischer Schauspieler bis zum Gipfel, auf dem bis dahin Jean Gabin allein thronte. Neben ihm von nun an Montand.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3490\" aria-describedby=\"caption-attachment-3490\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-3490\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/YM4-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/YM4-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/YM4-300x169.png 300w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/YM4-768x432.png 768w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/YM4.png 1406w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3490\" class=\"wp-caption-text\">Yves Montand in \u201eLohn der Angst&#8220; (1953) &#8211; Screenshot<\/figcaption><\/figure>\n<p>Schon 1951 hatte der ber\u00fchmte Chansonnier sich mit der ber\u00fchmtesten Schauspielerin des Landes, Simone Signoret verheiratet. Sie blieben es bis zum Tod von Signoret im Jahre 1985. Die zahlreichen Aff\u00e4ren von Montand konnten dieser Schicksalsgemeinschaft nichts anhaben. Eher ein Verdienst der leidensf\u00e4higen und lebensklugen Simone Signoret. Montands Meinung zum Thema: <em>\u201eIch denke, ein Mann kann zwei, vielleicht drei Aff\u00e4ren haben, w\u00e4hrend er verheiratet ist. Aber drei ist das absolute Maximum. Danach betr\u00fcgst du.\u201c <\/em>Es war wohl die Leidenschaft zur Kunst, das politische Engagement und das weltweite Eintreten f\u00fcr Frieden, Menschenrechte und Meinungsfreiheit, welches dieser Beziehung den Kitt des Zusammenhaltes gab. Neben Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir wohl Frankreichs ber\u00fchmtestes Paar auf Augenh\u00f6he mit diesen Intellektuellen. Montand ergriff mit Signoret zusammen vehement Partei gegen atomare Aufr\u00fcstung wie auch gegen den Pinochet-Putsch in Chile oder den Vietnamkrieg. Sp\u00e4ter, im Angesicht des Stalinismus, von Schauprozessen und dem Niederwalzen des Prager Fr\u00fchlings durch sowjetische Panzer, mutierte Montand zu einem liberalen Konservatismus. Was ihm linke Freunde sehr \u00fcbel nahmen, nicht sein Publikum. Er dagegen nahm sich seine Blindheit vor dem Stalinismus \u00fcbel. Auf dem H\u00f6hepunkt seiner politischen Wandlung mit regelm\u00e4\u00dfigen \u00c4u\u00dferungen in diversen Medien wurde er Mitte der 80er-Jahre sogar als ernsthafter Pr\u00e4sidentschaftskandidat unter den Franzosen gehandelt. Montand war klug genug, der Versuchung zu widerstehen. Es bleiben uns seine wichtigsten Filme als Statement. Zeitlos g\u00fcltig und bis heute des Ansehens und Nachdenkens wert. Lebendige Kunst.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3499\" aria-describedby=\"caption-attachment-3499\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-3499\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Screenshot-783-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Screenshot-783-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Screenshot-783-300x169.png 300w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Screenshot-783-768x432.png 768w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Screenshot-783.png 1147w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3499\" class=\"wp-caption-text\">Montand-Interview mit France 2 &#8211; Screenshot<\/figcaption><\/figure>\n<p>Im Film war er in allen Genres bewandert und erfolgreich. Montand lieferte den f\u00fcr das franz\u00f6sische Kino typischen desillusionierten Polizisten (\u201ePolice Python 357\u201c) wie den zum Ganoven werdenden Ex-Polizisten (\u201eVier im roten Kreis\u201c) \u00e4u\u00dferst glaubhaft ab. Au\u00dferdem konnte Montand bei aller Ernsthaftigkeit ein herrlicher Kom\u00f6diant sein. Sein Spiel in \u201eLa folie des grandeurs\u201c (\u201eDie dummen Streiche der Reichen\u201c) aus dem Jahr 1971 an der Seite von Louis de Fun\u00e8s legt daf\u00fcr Zeugnis ab. Bis heute wunderbarer Klamauk. In \u201eC\u00e9sar und Rosalie\u201c, eine der sch\u00f6nsten Beziehungsgeschichten des franz\u00f6sischen Films, gibt Montand das famose Rollenportr\u00e4t des lebensprallen Schrotth\u00e4ndlers mit dem weichen Herzen und der gro\u00dfen Sehnsucht nach Romy Schneider im Gespinst einer Dreiecksbeziehung. 1957 drehte Montand in Deutschland. \u201eDie Hexen von Salem\u201c wurde in den DEFA-Studios in Babelsberg als Koproduktion zwischen der DDR und Frankreich gefilmt. In dieser Verfilmung des Theaterst\u00fccks \u201eHexenjagd\u201c von Arthur Miller spielte Montand den John Proctor. Seine Filmehefrau dabei seine echte Ehefrau Simone Signoret. Mit Arthur Miller verband Yves Montand nicht nur das linke politische Engagement. 1960 \u00fcbernahm Yves Montand die m\u00e4nnliche Hauptrolle in dem Film \u201eMachen wir&#8217;s in Liebe\u201c an der Seite von Arthur Millers Ehefrau Marilyn Monroe. Die Rolle bekam Montand, weil viele m\u00e4nnliche Hollywoodstars absagten. Die Angst, von der Monroe an die Wand gespielt zu werden, sa\u00df den sonst so vollmundigen Superstars im Nacken. Solche Art Furcht war Montand v\u00f6llig fremd. Somit bekam er die Rolle. Montand wie Monroe gingen ans Werk und nahmen den Filmtitel angeblich sehr w\u00f6rtlich. Miller und Signoret schauten dar\u00fcber hinweg. Die Film-Tour in die USA zieht f\u00fcr Montand spektakul\u00e4re Broadway-Auftritte nach sich, in denen Montand das US-Publikum mit seinen Chansons und Auftritten im Sturm erobert und Triumphe feiert.<\/p>\n<p>Haften blieben dennoch vor allem die politischen Filme von der Machart \u201eI wie Ikarus\u201c von Henri Verneuil. Angelehnt an das Attentat auf John F. Kennedy spielt Montand einen hartn\u00e4ckigen Staatsanwalt auf Wahrheitssuche, der t\u00f6dlich scheitern muss. In die Filmgeschichte spielte er sich durch Hauptrollen in politischen Filmen mit hoher gesellschaftlicher Relevanz. Diese Filme zeugen durchaus von seiner eigenen Wandlung. Sicher auch der Mutter und seinem sozialen Gerechtigkeitsempfinden geschuldet, war er Anh\u00e4nger der kommunistischen Partei Frankreichs, ohne dort Mitglied zu werden, was ihm seit 1949 ein Aktenzeichen des CIA einbrachte und bei Besuchen in den USA deren Aufmerksamkeit.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3493\" aria-describedby=\"caption-attachment-3493\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-3493\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Screenshot-763-1024x575.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"359\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Screenshot-763-1024x575.png 1024w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Screenshot-763-300x169.png 300w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Screenshot-763-768x432.png 768w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Screenshot-763-1536x863.png 1536w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Screenshot-763.png 1575w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3493\" class=\"wp-caption-text\">Mit Ehefrau Simone Signoret in \u201eDas Gest\u00e4ndnis\u201c (1970) &#8211; Screenshot<\/figcaption><\/figure>\n<p>In besonderer Erinnerung nat\u00fcrlich drei bedeutende Filme von Costa-Gavras, dem Regisseur, der Zeit seines Lebens gegen den Extremismus jeder Couleur und Machart k\u00e4mpfte. Yves Montand dabei sein kongenialer Partner. Im Film \u201eZ\u201c spielt Montand einen linken Abgeordneten in Griechenland, der von Faschisten ermordet wurde. In das \u201eDas Gest\u00e4ndnis\u201c rechnet Costa-Gavras mit den kommunistischen Schauprozessen am Beispiel einer wahren Geschichte ab. Vielleicht Montands intensivste Darstellung. In \u201eDer unsichtbare Aufstand\u201c stellen Costa-Gavras und Montand die Einmischung der USA in S\u00fcdamerika und deren jahrzehntelange Unterst\u00fctzung verbrecherischer Milit\u00e4rregime an den Pranger.<\/p>\n<p>Zwischen gro\u00dfartigen und wichtigen Filmen stets die R\u00fcckkehr auf die B\u00fchne zum Chanson. In vollen und oft \u00fcberf\u00fcllten S\u00e4len ein generations\u00fcbergreifendes Publikum, welches Montand aus der Hand fra\u00df und ihn verehrte. Im Alter von sechzig Jahren faszinierte Montand durch seine kraftvollen Auftritte, ganz allein auf der B\u00fchne, einzig mit seinen typischen Accessoires Hut, Gehstock und Stuhl. Bei jedem Auftritt gab er immer alles bis zur Ersch\u00f6pfung und gesundheitlichen Auszehrung. F\u00fcr den Fr\u00fchling 1992 waren in Paris bereits S\u00e4le gebucht. Montand wollte nach einer l\u00e4ngeren Pause wieder auf die B\u00fchne vor sein Publikum. Vorher stand im Herbst 1991 noch ein kleiner Film auf dem Plan. In \u201eIP5\u201c spielt Montand einen alten Herrn, der am Ende des Films an einem Herzinfarkt sterben wird. Am letzten Drehtag erleidet Montand einen Herzinfarkt. Auf dem Weg in die Klinik erz\u00e4hlt er der Besatzung des Notarztwagens in Seelenruhe, wie dankbar erf\u00fcllt und vollendet er sein Leben empfindet. Einen Tag sp\u00e4ter, am 9. November 1991, stirbt Yves Montand und Frankreich ist \u00e4rmer.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3503\" aria-describedby=\"caption-attachment-3503\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-3503\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/YM_Pere-Lachaise-1024x577.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"361\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/YM_Pere-Lachaise-1024x577.png 1024w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/YM_Pere-Lachaise-300x169.png 300w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/YM_Pere-Lachaise-768x433.png 768w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/YM_Pere-Lachaise.png 1248w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3503\" class=\"wp-caption-text\">Grabstein Signoret und Montand (Friedhof P\u00e8re Lachaise, Paris) &#8211; Screenshot aus TV Doku<\/figcaption><\/figure>\n<blockquote><p>Die schlimmste Feigheit ist zu wissen, was richtig ist und es nicht zu tun.<\/p><\/blockquote>\n<p>Yves Montand<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>*Titelbild: Yves Montand: Screenshot aus dem Film \u201eC\u00e9sar und Rosalie\u201c (1972)<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 13. 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Da dies<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":3489,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[2081,2087,595,324,1639,2079,2086,379,2071,291,551,2088,2091,742,2072,1052,2089,753,2082,100,2078,2077,959,2075,2074,2073,2069,1167,2083,1092,902,2076,2085,365,83,2070,2084,2080,1803,15,626,2090],"class_list":["post-3486","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kultur","tag-affaeren","tag-angesicht","tag-armut","tag-augenhoehe","tag-buehne","tag-chanson","tag-chile","tag-cia","tag-costa-gavras","tag-film","tag-frankreich","tag-ganoven","tag-gehstock","tag-hand","tag-ikarus","tag-italien","tag-kindheit","tag-kino","tag-kitt","tag-kunst","tag-laster","tag-lebenslauf","tag-leidenschaft","tag-marseille","tag-miller","tag-monroe","tag-montand","tag-olympia","tag-paar","tag-paris","tag-partei","tag-piaf","tag-pinochet","tag-politik","tag-praesident","tag-signoret","tag-stalinismus","tag-stepptanz","tag-stuhl","tag-talent","tag-usa","tag-volkssaenger"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.geradezu.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3486","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.geradezu.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.geradezu.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.geradezu.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.geradezu.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3486"}],"version-history":[{"count":42,"href":"https:\/\/www.geradezu.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3486\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3539,"href":"https:\/\/www.geradezu.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3486\/revisions\/3539"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.geradezu.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3489"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.geradezu.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3486"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.geradezu.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3486"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.geradezu.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3486"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}