{"id":4662,"date":"2021-11-26T12:30:52","date_gmt":"2021-11-26T11:30:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.geradezu.de\/?p=4662"},"modified":"2021-12-02T10:06:08","modified_gmt":"2021-12-02T09:06:08","slug":"kampf-um-die-schachkrone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.geradezu.de\/?p=4662","title":{"rendered":"Kampf um die Schachkrone"},"content":{"rendered":"<p>Im Weltsport finden sich immer \u00f6fter B\u00fcndnisse aus Diktatoren und Autokraten auf der einen und internationalen Sportfunktion\u00e4ren und Sportorganisationen auf der anderen Seite. FIFA und das IOC sind Spitzenreiter der Schande. Da will auch der Schachweltverband offenbar nicht fehlen. Frei nach Shakespeare: <em>\u201eWo Geld vorangeht, sind alle Wege offen.\u201c<\/em> Die Schachweltmeisterschaft 2021 wird unter der Schirmherrschaft des Weltschachbundes FIDE ausgetragen. Partner f\u00fcrs Geld und Organisator der Weltmeisterschaft ist allerdings das Medienunternehmen World Chess im Besitz des dubiosen russischen Schachpromoters Ilja Merenzon, der auch hinter der russischen Event-Agentur Agon steckt, die Schachturniere und WM K\u00e4mpfe veranstaltet. Merenzon ist am ehesten mit dem skrupellosen Boxpromoter Don King vergleichbar. Denen in Dubai (Vereinigten Arabischen Emiraten) sind ihre Partner egal. Was Aufmerksamkeit in Form von Sportevents bringt, wird eingekauft, der Preis spielt keine Rolle. Das Image der absoluten Monarchie soll mit allen Mitteln aufpoliert werden. Nun eben Schach-WM. Zwischen dem amtierenden Schachweltmeister Magnus Carlsen und dem unaussprechlichsten Namen der Schachgegenwart, Jan Nepomnjaschtschi (Daher oft die Abk\u00fcrzung Nepo im Umlauf.), dem Gewinner des mehrmals unterbrochenen Kandidatenturniers, steigt also der Kampf um die Schachkrone in dem futuristischen Bauwerk \u201eDubai Exhibition Center\u201c. Vom 24. November bis zum 16. Dezember 2021 sitzen sich die Spieler gegen\u00fcber. Der Titelkampf ist auf 14 Turnierpartien angelegt. Vereinbarte Remis sind erst nach dem 40. Zug erlaubt. Die Veranstalter wollen so die bei WM K\u00e4mpfen hohe Remisquote senken. Bei Gleichstand nach 14 Partien geht es in den Tiebreak aus vier Schnellschach-Partien, danach in Blitzschach-Partien. Wenn es dann immer noch keinen Titeltr\u00e4ger gibt, steht eine letzte Partie an. Die sogenannte Armageddon-Partie. Von Armageddon zu reden ist in Zeiten einer ausufernden Pandemie vielleicht etwas keck, aber auch irgendwie passend. Nat\u00fcrlich gibt es zum Titel auch ein bisschen Geld. Das Preisgeld betr\u00e4gt zwei Millionen Euro, aufgeteilt 60:40 oder 55:45, wenn es in ein Play-off geht.<\/p>\n<figure id=\"attachment_4669\" aria-describedby=\"caption-attachment-4669\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-4669\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Gerd-Altmann-auf-Pixabay.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"409\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Gerd-Altmann-auf-Pixabay.jpg 640w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Gerd-Altmann-auf-Pixabay-300x192.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4669\" class=\"wp-caption-text\">Auch Schach strebt nach Geld. Zwei Millionen Euro Preisgeld. (Collage: Gerd Altmann auf Pixabay)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Selbst das Schachgenie Magnus Carlsen wird eines Tages nicht mehr Schachweltmeister sein. Kaum vorstellbar, dass dieser Fall aktuell eintreten k\u00f6nnte. Sein Gegner, der Russe Jan Nepomnjaschtschi ist etwas \u00fcberraschend zum Herausforderer geworden. Man rechnete eher mit einem gedrillten Wunderchinesen oder wieder mit Fabiano Caruana. Das Duell ist somit ein Wettkampf zwischen zwei \u201eAlten&#8220; im Schach. Nepomnjaschtschi z\u00e4hlt 31 Lebensjahre und gilt inzwischen bei Weitem nicht chancenlos. Der nervenstarke Mann mit dem Zopf hat durchaus Selbstbewusstsein und K\u00f6nnen, um auch Weltmeister zu werden. Carlsen wird seinen 31. Geburtstag am 30. November w\u00e4hrend des WM Kampfes begehen. Beide kennen sich. Seit Kindertagen begegnen sie sich an den Schachbrettern der Welt. Als Carlsen 2013 den Weltmeister Anand entthronte, war Nepomnjaschtschi einer seiner Sekundanten. Viel wird aktuell \u00fcber die bessere Bilanz von Nepomnjaschtschi gegen\u00fcber Carlsen geredet und geschrieben. Neun Partien spielten beide bisher im klassischen Schach gegeneinander, davon gewann Nepomnjaschtschi zwei, Carlsen eine. Sechs Partien endeten remis. Partien aus Sch\u00fcler- und Jugendzeiten eingerechnet, sieht die Bilanz mit vier Siegen, einer Niederlage und 6 Remis noch g\u00fcnstiger f\u00fcr Nepomnjaschtschi aus. Die Glaskugeldeuter befeuern diese Bilanz seit Tagen. Dazu sei hier an den legend\u00e4ren Efim Geller (1925 \u2013 1998) erinnert, einem der besten Schachspieler aller Zeiten. Geller hatte am Ende seines Lebens eine positive Bilanz gegen vier Weltmeister (Botwinnik, Smyslow, Petrosjan, Fischer) sowohl in den direkten Duellen als auch in der Gesamtheit aller Spiele gegen diese zusammen. Weltmeister wurde Efim Geller nie. So viel zu Bilanzen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_4668\" aria-describedby=\"caption-attachment-4668\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-4668\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/efim-geller-shahmatist.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"397\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/efim-geller-shahmatist.jpg 600w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/efim-geller-shahmatist-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4668\" class=\"wp-caption-text\">Efim Geller: Schrecken der Weltmeister. (Fotorechte: Russischer Schachbund)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nicht nur Statistiken geistern durch die Medien. Ein anderes Thema ist wunderbar f\u00fcr jedwede Geheimniskr\u00e4merei geeignet und l\u00e4sst sich wabernd durch die Zeilen jagen. Nepomnjaschtschi und seine Sekundanten k\u00f6nnen n\u00e4mlich auf einen der schnellsten Supercomputer Russlands zur\u00fcckgreifen, \u00fcber den Wunderdinge erz\u00e4hlt werden, das Wort k\u00fcnstlicher Intelligenz macht die Runde. Man wird sehen. Magnus Carlsen als gesch\u00e4ftst\u00fcchtiger, moderner wie kluger Vorreiter einer neuen Schach\u00e4ra, l\u00e4sst seine Sekundanten sicher auch nicht auf Schiefertafeln Z\u00fcge durchrechnen. Unter der Woche gab der russische Herausforderer dem Guardian noch ein Interview, wo er den Supercomputer \u201eZhores\u201c vom \u201eSkolkovo Institute of Science and Technology\u201c in Moskau auch in seinen Erfolg im Kandidatenturnier mit einbezog. Dieser h\u00e4tte seinem Team in der Vorbereitung bei der Auswertung von Dutzenden von Millionen Positionen pro Sekunde geholfen. Nepomnjaschtschi best\u00e4tigte auch, dass er den Rechner erneut genutzt hat, um sich auf Carlsen vorzubereiten. Eine Merkw\u00fcrdigkeit besteht darin, dass ein Boss vom Skolkovo-Institut, Arkady Dvorkovich, gleichzeitig Pr\u00e4sident des Schachweltverbandes FIDE ist. Es wird Magnus Carlsen weder \u00fcberraschen noch aus der Bahn werfen. Vom Weltmeister gab es zu dem ganzen Vorfeldgeraune nur einen Satz: <em>\u201eIch freue mich, auf jede erdenkliche Weise zu gewinnen.&#8220;<\/em> Nepomnjaschtschi muss Carlsen am Brett schlagen, nicht in der Analyse oder Vorbereitung. Der Russe hat einen auff\u00e4lligen Mentalit\u00e4tswandel hinter sich, ist kein schlampiges Genie mehr, sondern ein ernsthafter Herausforderer. Er nahm 10 kg ab, treibt jetzt Sport und trainiert intensiv vier bis f\u00fcnf Stunden t\u00e4glich am Brett. Er galt unter den Top 20 der Welt lange als der faulste Profi, schaute lieber Game of Thrones statt zu trainieren. Jetzt beschreiben ihn die Kenner der Szene als Vollprofi mit der richtigen Einstellung. Also alles, was sein norwegischer Konkurrent ganz nat\u00fcrlich in seinem Naturell hat.<\/p>\n<figure id=\"attachment_4682\" aria-describedby=\"caption-attachment-4682\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-4682\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/norway-gbc51d5a7c_640.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/norway-gbc51d5a7c_640.png 640w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/norway-gbc51d5a7c_640-300x200.png 300w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/norway-gbc51d5a7c_640-600x400.png 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4682\" class=\"wp-caption-text\">Magnus Carlsen machte Norwegen zur enthusiastischen Schachnation.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Dieser Norweger Magnus Carlsen, ein bekennender Basketball- und Fu\u00dfballfan, ist weiterhin ziemlich einsam auf seiner H\u00f6he und l\u00e4ngst der beste Schachspieler aller Zeiten, worin er mittlerweile selbst die Giganten Bobby Fischer und Gary Kasparow \u00fcberfl\u00fcgelte. Sein Schach \u00fcberragt sogar diese beiden Jahrhundertspieler. Carlsen ist au\u00dferdem eine globale Marke, darin ein erfolgreicher Gesch\u00e4ftsmann in der Vermarktung seines Erfolges und Ruhms. In Norwegen genie\u00dft er nat\u00fcrlich Kultstatus. In diesen H\u00f6hen kann es einsam werden. Aber Carlsen ist ein stabiler und kluger Charakter, der sp\u00e4tere Wahnsinn Fischers und das Missionarische von Kasparow sind ihm fremd, hindern nicht seinen Weg. Norweger sind geerdet und mit Ausgeglichenheit geschlagen, sicher kein Nachteil im Schach. Druck kann man einem wie Magnus Carlsen l\u00e4ngst nicht mehr einreden. Er wei\u00df um seine Position und seinen Nimbus, er kennt auch die Fallh\u00f6he und die Zahl der Neider, d<span id=\"decorator-corrected-entity-id-10\" data-entity-key=\"10\" data-offset-key=\"dh2up-0-0\"><span data-offset-key=\"dh2up-0-0\">en<\/span><\/span> <span id=\"decorator-corrected-entity-id-13\" data-entity-key=\"13\" data-offset-key=\"dh2up-2-0\"><span data-offset-key=\"dh2up-2-0\">Ehrgeiz<\/span><\/span><span data-offset-key=\"dh2up-3-0\"> seiner <\/span><span id=\"decorator-corrected-entity-id-15\" data-entity-key=\"15\" data-offset-key=\"dh2up-4-0\"><span data-offset-key=\"dh2up-4-0\">Gegner. <\/span><\/span>Bei Bedarf kann er sogar wie sein Gegenpart schlampig sein. Wo dieser Nepomnjaschtschi lieber Game of Thrones schaut, spielt Carlsen eine Partei auch mal schneller, um den Anpfiff eines Premier League Spiels nicht zu verpassen oder hinter dem Haus mit Freunden ein paar K\u00f6rbe zu werfen. Carlsen ist wie stets fit und in guter Form. Normalerweise verbringen die Spieler die letzten paar Monate, bevor ein WM-Kampf beginnt, eher zur\u00fcckgezogen in stiller Vorbereitung. Carlsen zog sich vor dem Match \u00fcberhaupt nicht zur\u00fcck, er spielte bis zuletzt ein- und dreimin\u00fctige Blitzpartien online, wobei er seine Gegner vom Brett fegte. Auf diese sehr ungew\u00f6hnliche Vorbereitung angesprochen, antwortete Carlsen: <em>\u201eEs sind ein paar verschiedene und einfache Faktoren. Meistens lag es daran, dass ich erk\u00e4ltet war und nicht wirklich viel rausgehen oder irgendetwas tun konnte. Aber ich denke auch, dass jede praktische \u00dcbung, die man bekommen kann, n\u00fctzlich ist, besonders im Blitz.\u201c<\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_4670\" aria-describedby=\"caption-attachment-4670\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-4670\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Dmitry-Abramov-auf-Pixabay.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"374\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Dmitry-Abramov-auf-Pixabay.png 640w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Dmitry-Abramov-auf-Pixabay-300x175.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4670\" class=\"wp-caption-text\">Bester Schachspieler aller Zeiten. Magnus Carlsen. (Collage: Dmitry Abramov auf Pixabay)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die FIDE-Wertung der Spielst\u00e4rke (Elo-Zahl) sieht Magnus Carlsen aktuell bei 2855 und Nepomnjaschtschi bei 2782. Ein deutlicher Abstand. Ex-Weltmeister Vishy Anand meldete sich kurz vor dem Wettkampf mit dieser Einsch\u00e4tzung zu Wort: <em>\u201eNepomnjaschtschi ist der Typ, der keine Angst vor Magnus hat. Das ist wichtig. Denn diesen Respekt kann man ihm nicht entgegenbringen. Du musst daran glauben, dass du ihn schlagen kannst. Nepo tut es. Magnus h\u00f6rt dagegen nicht auf zu k\u00e4mpfen. Das ist wahrscheinlich das, was die meisten Leute einsch\u00fcchtert. Und er macht keine eklatanten Fehler, was bedeutet, dass seine Gegner ihr Level wirklich hochhalten und dann beibehalten m\u00fcssen, um \u00fcberhaupt einen Treffer zu landen. Das hei\u00dft nicht, dass Magnus nicht manchmal zusammenbrechen kann. Es gibt bestimmte Positionen, die er nicht mag. Aber es ist sehr schwierig, ihn \u00fcberhaupt zu erwischen.\u201c <\/em>Vorreden und Spekulationen enden. Nun steigt der Wettkampf. Das Schlusswort soll an Emanuel Lasker gehen, der von 1894 bis 1921 erstaunliche 27 Jahre den Weltmeistertitel in seinen H\u00e4nden hielt:<\/p>\n<blockquote><p>Schach ist weder eine Wissenschaft noch eine Kunst. Es ist das, was die menschliche Natur am meisten erfreut \u2013 ein Kampf.<\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>*Titelbild: PIRO4D auf Pixabay<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Weltsport finden sich immer \u00f6fter B\u00fcndnisse aus Diktatoren und Autokraten auf der einen und internationalen Sportfunktion\u00e4ren und Sportorganisationen auf der anderen Seite. FIFA und das IOC sind Spitzenreiter der Schande. 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