{"id":4942,"date":"2021-12-06T15:38:25","date_gmt":"2021-12-06T14:38:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.geradezu.de\/?p=4942"},"modified":"2021-12-09T08:39:12","modified_gmt":"2021-12-09T07:39:12","slug":"mineralwasser-gegen-thermoskanne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.geradezu.de\/?p=4942","title":{"rendered":"Mineralwasser gegen Thermoskanne"},"content":{"rendered":"<p>Bei der Schach-WM in Dubai f\u00fchrt nach 8 von 14 vereinbarten Partien der Weltmeister Magnus\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Carlsen<\/span>\u00a0mit 5:3. Die zwei Siege des Norwegers gegen den russischen Herausforderer Jan\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Nepomnjaschtschi<\/span> werden von vielen bereits als Vorentscheidung betrachtet. Diesen Wettkampf, der bisher auf einem \u00e4u\u00dferst hohen Niveau verl\u00e4uft, schon abzuwinken ist es dennoch zu fr\u00fch. Schach hat in der Geschichte der WM K\u00e4mpfe zwischen \u00dcberraschung und Sensation vieles im K\u00f6cher gehabt und sogar einige Wunder fabriziert. Schauen wir nicht in die Glaskugel, sondern lieber auf den bisherigen Wettkampfverlauf.<\/p>\n<figure id=\"attachment_4949\" aria-describedby=\"caption-attachment-4949\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-4949\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/WM-Saal-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/WM-Saal-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/WM-Saal-300x169.png 300w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/WM-Saal-768x432.png 768w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/WM-Saal-1536x864.png 1536w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/WM-Saal.png 1882w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4949\" class=\"wp-caption-text\">Spektakul\u00e4re Spielst\u00e4tte der Schach-WM in Dubai.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Spieler in der gro\u00dfen B\u00fchnenbox hinter ihrer Glasscheibe wirken wie Rilkes Tiger. Davor edles, dann weniger edles Publikum an der Unterschiedlichkeit der Sitzgelegenheiten erkennbar. Ein Ausrufer wie bei einem Boxkampf steht neben Tisch und Brett, um die Spieler, den FIDE-Pr\u00e4sidenten und je Spieltag einen Prominenten anzuk\u00fcndigen, der den symbolischen Er\u00f6ffnungszug macht, welcher von den Spielern meistens zur\u00fcckgenommen wird. W\u00e4hrend des Er\u00f6ffnungsbrimboriums liest man in dem Gesicht des Weltmeisters und in dem des Herausforderers eine verst\u00e4ndliche Gleichg\u00fcltigkeit. Diesem Vorfeldtheater und dann nat\u00fcrlich jede Partie kann man Zug um Zug im Netz weltweit beiwohnen. Daf\u00fcr liefern Dutzende Computer Analysen und Z\u00fcge, neben den Computern wirken Schachkoryph\u00e4en. Diese \u00e4hnlich den Experten im Fu\u00dfball angeheuert, gie\u00dfen ihren Senf \u00fcber das Geschehen, philosophieren, was die Computer meinen und die Spieler wohl denken. Der bekannteste Kommentator sicher der freundliche Viswanathan Anand, indischer Ex-Weltmeister, 2013 von Magnus Carlsen entthront. Die lebhafteste und interessanteste Kommentatorin ist allerdings die hochkompetente Judit Polg\u00e1r, beste und st\u00e4rkste Spielerin der Schachgeschichte. Wenn es dann endlich losgeht, kann man zwei Menschen im besten geistigen und k\u00f6rperlichen Alter beim Denken zusehen, wie deren Z\u00fcge zunehmen und ihre Spielzeit abl\u00e4uft. Der Weltmeister trinkt zum Spektakel profan aus einer Mineralwasserflasche, der Herausforderer kommt mit einer Thermoskanne nebst Becher daher. Die sich auf dem Brett entwickelnden Dramen sind selbst f\u00fcr Experten nicht immer erkennbar, der Laie staunt, schaut dann flei\u00dfig mit, was ihm die diversen Computer anbieten. Was dem Laien und Hobbyspieler auff\u00e4llt, \u00fcbergehen die Experten eher, es ist ihnen vielleicht zu profan.<\/p>\n<figure id=\"attachment_4953\" aria-describedby=\"caption-attachment-4953\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-4953\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Nepo-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Nepo-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Nepo-300x169.png 300w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Nepo-768x432.png 768w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Nepo-1536x864.png 1536w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Nepo.png 1858w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4953\" class=\"wp-caption-text\">Herausforderer Jan Nepomnjaschtschi (Ian Nepomniachtchi).<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Mann mit dem Dutt kennt Magnus Carlsen sehr gut. Er war immerhin schon dessen Sekundant bei einem WM-Kampf. Damit hatte er nat\u00fcrlich direkten \u201eZugang\u201c zum Schachgehirn des Magnus Carlsen. F\u00fcr Jan Nepomnjaschtschi (Ian Nepomniachtchi) ist es dennoch der schwerere Gang, er muss den Weltmeister schlagen. Dieser Weltmeister Magnus Carlsen sagte unl\u00e4ngst, er brauche diesen Titel nicht. Wohl sogar wahr, ein legend\u00e4rer Teil der Schachgeschichte ist er bereits, mehr geht darin nicht. Carlsens Titel scheint allerdings nach gespielten acht Partien mit heutigem Blick nicht in Gefahr. Bei sechs Remis fuhr der Norweger zwei Siege ein, es steht 5:3 f\u00fcr ihn. Wobei die ersten f\u00fcnf Remispartien allesamt von beiden Seiten hohen Standard lieferten und nicht nur beil\u00e4ufiges Gepl\u00e4nkel darstellten. Leichter ist es dadurch f\u00fcr Nepomnjaschtschi in den noch ausstehenden sechs Partien jedenfalls nicht geworden. Der Russe hielt anfangs gut mit, spielte mit Carlsen auf Augenh\u00f6he. Dann zwei Niederlagen als nun schwere B\u00fcrde. Im Schach ist viel bis alles m\u00f6glich. Nepomnjaschtschi soll verr\u00fcckte Dinge drauf haben, die einen Gegner \u00fcberspielen k\u00f6nnen. Allerdings hat er gegen Carlsen bisher eher die Sicherheit dem Risiko vorgezogen. Vielleicht zu wenig gegen diesen Gegner. Wo Carlsen dann f\u00fcr eher l\u00e4ppisch wirkende Z\u00fcge einen Gro\u00dfteil seiner Zeit aufopfert, zieht Nepomnjaschtschi manchmal sehr schnell, wirkt dabei etwas \u00fcbereilt und einen Tick zu selbstzufrieden. Carlsen spielt in Zeitdruck geraten, genauso pr\u00e4zise, als h\u00e4tte er noch die Ewigkeit auf der Uhr. Da staunt der Laie nun wirklich. Schon diese St\u00e4rke macht den Weltmeister zu einem Ausnahmespieler. Zum Leidwesen seiner bisherigen Herausforderer ist es nicht seine einzige St\u00e4rke. Er kommt wirklich als ein universaler Schachspieler daher, darin \u00e4hnlich Boris Spassky. In der Er\u00f6ffnung macht Carlsen dennoch manchmal sogar einen eher m\u00e4\u00dfig vorbereiteten, fast uninteressierten Eindruck, was allerdings auch Masche sein k\u00f6nnte. Die Tiefe, mit der Carlsen am Brett in jedwede Stellung eintauchen kann, die ist ph\u00e4nomenal. Darin ist er Nepomnjaschtschi \u00fcberlegen. Wie er in der 5. Partie mit Schwarz im 29. Zug seinen Springer lange vorbereitet auf e6 stellte, der sich von diesem Feld fortan nicht mehr bewegte, von dort ohne jede Sorge die gesamte Verteidigung \u00fcbernahm, war schon genial. Dennoch stand es nach f\u00fcnf Wettkampfpartien 2,5:2,5, ein Erfolg f\u00fcr den Herausforderer.<\/p>\n<figure id=\"attachment_4952\" aria-describedby=\"caption-attachment-4952\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-4952\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Augenhoehe-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Augenhoehe-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Augenhoehe-300x169.png 300w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Augenhoehe-768x432.png 768w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Augenhoehe-1536x864.png 1536w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Augenhoehe.png 1795w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4952\" class=\"wp-caption-text\">In den ersten Partien der Herausforderer noch auf Augenh\u00f6he mit dem Weltmeister.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die denkw\u00fcrdige sechste Partie in Dubai wurde zur l\u00e4ngsten je gespielten Schachpartie in einem WM-Kampf. Der Beginn unspektakul\u00e4r. Acht Stunden und 136 Z\u00fcge sp\u00e4ter ging Carlsen als Sieger diese Partie vom Brett. Lange Zeit pl\u00e4tscherte man einem neuen Remis entgegen, dann wurde es spannender. Beide Spieler sahen in akuter Zeitnot eigene Gewinnchancen nicht. So etwas bleibt in den Kleidern h\u00e4ngen. Nicht so bei Carlsen, der kann einer verpassten Gewinnchance unger\u00fchrt den Versuch abgewinnen, eine neue Offensive zu starten. Was er tat und am Ende in Feintechnikerarbeit mit Turm, Springer und zwei Bauern \u00fcber die Dame von Nepomnjaschtschi siegte. Hauptgrund war zu sp\u00e4ter Stunde der 130. Zug des Herausforderers, der seine Dame auf dem Brett fatal falsch platzierte. Den m\u00fchsam, aber stetig ausgebauten Vorteil wandelte Carlsen jetzt in ein sicheres Gewinnspiel um. Beide hatten Schachgeschichte geschrieben, Carlsen aber den Punkt. Der Weltmeister, so man ihn mal am Rand des Abgrundes hat, was Nepomnjaschtschi bisher nicht gelang, ist bis aufs Blut \u00e4u\u00dferst stahlnervig und findet fast immer eine L\u00f6sung. Ein weiterer Fixpunkt auf seiner Kladde von St\u00e4rken.<\/p>\n<figure id=\"attachment_4947\" aria-describedby=\"caption-attachment-4947\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-4947\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Chess_1-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Chess_1-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Chess_1-300x169.png 300w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Chess_1-768x432.png 768w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Chess_1-1536x864.png 1536w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Chess_1.png 1541w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4947\" class=\"wp-caption-text\">Schlussstellung. Weltmeister gewinnt l\u00e4ngste Partie der WM-Geschichte. Judit Polg\u00e1r beeindruckt.<\/figcaption><\/figure>\n<p>In der n\u00e4chsten Partie erholte man sich von der Vortagsschlacht, spielte Richtung Remis und ging dieses ein, sobald es vom Reglement erlaubt war. Die bisher letzte Partie Nr. 8 brachte Nepomnjaschtschi in die aktuelle 3:5 R\u00fcckstand-Bredouille. Als Nepomnjaschtschi im 9. Zug seinen Bauern auf h5 zog, dachte Carlsen f\u00fcr seine Antwort 40 Minuten lang nach. Dann lieferte er in seinem 10. Zug ein stilles Remisangebot durch Damentausch, was der Herausforderer ignorierte. Carlsen wollte offensichtlich sich und Nepomnjaschtschi nach der 6. Partie eine zweite Erholungspartie g\u00f6nnen, h\u00e4tte damit sogar auf seinen Wei\u00dfvorteil verzichtet. Was erst wie Selbstbewusstsein und Siegeszuversicht und vor allem nach einem Plan des Herausforderers roch, wurde zu dessen Waterloo. Schon im 21. Zug unterlief ihm ein schwerer Fehler, den Carlsen aufnahm und sich daraus umgehend die Siegchance auf \u00e4u\u00dferst souver\u00e4ne Art zurechtlegte. Nepomnjaschtschi h\u00e4tte schon im 24. Zug aufgeben k\u00f6nnen, qu\u00e4lte sich und das Publikum durch seine \u00f6ffentliche Schlachtung noch bis zum 45. Zug. Nach dem 46. Zug von Carlsen erfolgte dann die Aufgabe des Herausforderers. Diese Partie zeigte erstmals in diesem Wettkampf einen deutlichen Klassenunterschied. Man darf Magnus Carlsen nicht den geringsten Grund liefern, seinen Fu\u00df in den T\u00fcrspalt zu stellen, dann ist man chancenlos und er tritt ein. Sein K\u00f6nnen und seine Kraft als Ausnahmeschachspieler scheinen noch ungebrochen. Carlsens anhaltender Spa\u00df an Fu\u00dfball und Basketball h\u00e4lt ihn weiterhin k\u00f6rperlich fit, l\u00e4sst ihn am Brett selbst in schwachen Momenten, von denen er wenige hat, robuster wirken als sein Gegen\u00fcber.<\/p>\n<figure id=\"attachment_4955\" aria-describedby=\"caption-attachment-4955\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-4955\" src=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Magnus_1-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Magnus_1-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Magnus_1-300x169.png 300w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Magnus_1-768x432.png 768w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Magnus_1-1536x864.png 1536w, https:\/\/www.geradezu.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Magnus_1.png 1658w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4955\" class=\"wp-caption-text\">Weltmeister Magnus Carlsen. Bei Reporterfragen stets skeptisch.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Am WM Ort und in der Schachgemeinde wird derweil schon \u00fcber anderes geraunt. Am Horizont gibt es bereits die aktuelle Nr. 2 der Weltrangliste, den iranischst\u00e4mmigen Franzosen Alireza Firouzja. Der 18 Jahre alte Weltklassespieler ist ein wahres Wunderkind des Schachs, wie es Bobby Fischer, wie es Magnus Carlsen waren. Geht er einen \u00e4hnlichen Weg, k\u00f6nnte er einmal Weltmeister werden. Viele spekulieren bereits \u00fcber ein Gigantenduell Carlsen \u2013 Firouzja im Jahr 2023 und einen Machtwechsel auf dem Schachthron. Bis dahin flie\u00dft noch viel Wasser und gibt es eine Menge Partien zu spielen. Noch hei\u00dft der Herausforderer Jan Nepomnjaschtschi und dieser hat immer noch eine Chance, dazu muss er ab der 9. Partie anders ans Brett kommen und risikofreudiger agieren. Auch die kleine Hoffnung des Teams Nepomnjaschtschi, Carlsen w\u00fcrde im Angesicht des Vorsprunges selbstzufrieden, gelangweilt und gar leichtsinnig werden, k\u00f6nnte sich in Betrachtung von dessen bisheriger Souver\u00e4nit\u00e4t und seiner robusten Stabilit\u00e4t als tr\u00fcgerisch erweisen. Worauf Nepomnjaschtschi auch immer setzt. Gegen\u00fcber am Brett wartet so oder so ein bisher weltmeisterlicher Magnus Carlsen. Dessen Schachkreise nachhaltig zu st\u00f6ren ist offenbar eine Kunst, die bisher nur sehr wenige beherrschen.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>*Titelbild und Beitragsbilder von Screenshots aus den Livestreams von Chessbase und Chess24.<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der Schach-WM in Dubai f\u00fchrt nach 8 von 14 vereinbarten Partien der Weltmeister Magnus\u00a0Carlsen\u00a0mit 5:3. 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